30.07.2016
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„Saturday Night Live“: Christoph Waltz blödelt im US-TV

Christoph Waltz

Christoph Waltz ist in Hollywood ein gefragter Mann.

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rtr

New York -

Klamauk kann er also auch: Oscargewinner Christoph Waltz hat sich im US-Fernsehen von seiner komischen Seite gezeigt. In der legendären Comedyshow „Saturday Night Live“ war er am Samstagabend (Ortszeit) nicht nur Gastgeber, sondern auch Hauptdarsteller in mehreren Sketchen. Er stellte gleich klar: „Ich bin nicht Deutscher, ich bin Österreicher.

Und wir Österreicher haben einen wunderbaren Sinn für Humor. Die Deutschen nicht so.“ In einer Woche könnte er für seine Rolle in „Django Unchained“ seinen zweiten Oscar gewinnen.

Als Papst veräppelt Waltz Fernsehwerbung für Ruhestandsfonds. Er spielt Benedict XVI. mit Rentnersorgen: Überfällige Rechnungen und reißende Einkaufstüten. Aber Gott sei Dank gibt es ja die spezielle Finanzanlage für ausscheidende Päpste.

„Djesus Uncrossed“ ist eine Parodie aufDjango Unchained“ und andere Rache-Epen von Regiesseur Quentin Tarantiono. Als „Djesus“ („das D ist stumm!“) predigt er allerdings „alles, nur nicht Vergebung“. Entsprechend macht er mit Samuraischwert und Schrotflinte Jagd auf Römer. Waltz letzter Satz in der Kinotrailerparodie: „Nie mehr der nette Herr Jesus!“ (dpa)