24.08.2016
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Bachmann-Preis: Das Wettlesen geht weiter

Könnte es sein, dass der Literaturwettbewerb des Ingeborg-Bachmann-Preises dieses Jahr zum letzten Mal stattfindet?

Könnte es sein, dass der Literaturwettbewerb des Ingeborg-Bachmann-Preises dieses Jahr zum letzten Mal stattfindet?

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dpa

Wien-Klagenfurt -

Das 37. Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt geht in die nächste Runde: Am Freitag startete Zé do Rock den zweiten Tag des renommierten Lesefestes. Der Brasilianer, der in München lebt, bot mit seinem Text „Gott is Brasilianer, Jesus anscheinend auch“ eine bunte Erzählung durch seine Heimat mit viel Dialekt und ohne viel Tiefe.

Jurorin Hildegard Keller gefiel der lebhaft vorgetragene Text, der für sie einen großen „Fetzigkeitsfaktor“ brachte. Literaturkritiker und Juror Hubert Winkels fand aber, dass das Potenzial des Textes nach einer halben Stunde bereits wieder erschöpft sei.
Am Vormittag waren noch die Autoren Cordula Simon und Heinz Helle an der Reihe.

Am Nachmittag waren die Lesungen von Philipp Schönthaler und Katja Petrowskaja angekündigt. Der Preis, der nach der Kärntner Dichterin Ingeborg Bachmann (1926-1973) benannt ist, ist von den Diskussionen um das mögliche Ende des renommierten Literaturfestes durch Sparmaßnahmen des ORF überschattet. (dpa)


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