27.08.2016
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Goethe-Universität Frankfurt: Poetik mit Lentz und Zeh

Die Schriftstellerin Luli Zeh (Archivbild von der lit.Cologne 2011)

Die Schriftstellerin Luli Zeh (Archivbild von der lit.Cologne 2011)

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Stefan Worring

Frankfurt -

Der Autor, Musiker und Literaturwissenschaftler Michael Lentz übernimmt in diesem Wintersemester die renommierte Frankfurter Poetikdozentur. Für das Sommersemester sei die Juristin und Schriftstellerin Juli Zeh für die Stiftungsgastdozentur gewonnen worden, teilte die Goethe-Universität am Mittwoch mit.

Die fünfteilige Vorlesungsreihe des 1964 im nordrhein-westfälischen Düren geborenen „Klangpoeten“ Lentz mit dem Titel „Atmen Ordnung Abgrund“ startet den Angaben zufolge am 8. Januar. Für die einzelnen Vorträge „Inventio“, „Dispositio“, „Elocutio“, „Memoria“ und „Actio“ stehe die klassische Rhetorik als „Technik und Denkstil“ Pate.

Neuer Akzent

Die 1974 in Bonn geborene Juli Zeh wolle im kommenden Sommersemester unter dem Titel „Treideln“ ein Konzept der „Anti-Poetik“ entwerfen und somit einen spannenden neuen Akzent setzen, teilte die Goethe-Universität weiter mit. Die Frankfurter Poetikvorlesungen wurden 1959 vom S. Fischer Verlag in Form einer Stiftungsgastdozentur eingerichtet. Seit 2011 steht hinter der Dozentur ein Konsortium, dem unter anderen die Goethe-Universität sowie die Verlage S. Fischer, Schöffling & Co. und Suhrkamp angehören. (epd)

Die Vorlesungen gehören zum Bürger-Uni-Programm und sind öffentlich, sie finden an fünf aufeinanderfolgenden Dienstagabenden jeweils um 18.15 im „Poetik-Hörsaal“ (HZ 2) statt. Am 6. Februar liest Lentz im Frankfurter Literaturhaus aus seinen Texten.

Goethe-Universität, Campus Westend, Senckenberganlage 31 Literaturhaus, Schöne Aussicht 2