26.08.2016
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Konzert in der Kölner Philharmonie: David Garrett lockt junges Publikum

David Garret in der Kölner Philharmonie.

David Garret in der Kölner Philharmonie.

Foto:

Max Grönert

Köln -

Mehr als nur ein Hauch Lanxess-Arena wehte am Freitag beim Konzert von David Garrett durch die Kölner Philharmonie. Das Publikum im ausverkauften Haus waren ersichtlich nicht die philharmonischen Traditionshörer, es war neben anderem auch deutlich jünger. Auf dem Podium ging es ebenfalls anders zu als beim „normalen“ Klassik-Abend: Der  vom Verbier Festival Chamber Orchestra unter Christoph Koncz begleitete Geigenstar moderierte den eigenen Auftritt locker vom Barhocker herab, erzählte auch launige Anekdoten aus seinem Künstlerleben.

Eins-zu-eins-Hardcore-Klassik

Indes handelte es sich diesmal nicht um ein Cross-Over-Konzert mit verpoppter Klassik, sondern – wenigstens im zweiten Teil nach der Pause – um einen „seriösen“ E-Musik-Abend mit italienischem Barock als Schwerpunkt. Regierte vor der Pause noch das Häppchen-Prinzip mit bearbeiteten Stücken von Tartini, Paganini und anderen, so gab es danach mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“-Konzerten Eins-zu-eins-Hardcore-Klassik. Garrett spielte die unangestrengt virtuos, aber auch ziemlich flächig herunter; differenzierte Ausdrucksvaleurs und interpretatorischer Feinschliff waren da weniger angesagt. Der Begeisterung im philharmonischen Rund tat dies aber keinen Abbruch. (MaS)  


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