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Schauspiel: Karin Beier stellt Hamburger Spielzeit vor

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Karin Beier, neue Intendantin des Deutschen Schauspielhaus Hamburg, stellt ihre Ensemblemitglieder vor. Foto: dpa
Noch ist Karin Beier Intendantin am Schauspielhaus Köln. In Hamburg bereitet sie allerdings längst die erste Intendanz einer Frau am größten deutschen Sprechtheater vor. Am 15. November startet ihre Spielzeit - den Spielplan stellte sie nun vor.
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Hamburg

"Für mich war irgendwann klar: Ich muss in diese Stadt", sagte Karin Beier am Freitag bei der Vorstellung ihres ersten Spielplans für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. "Das war eine Art Liebesheirat. Wobei ich weiß, dass das sofort das Bild von leidenschaftlichen Ehekrächen nach sich zieht." Noch ist Beier zwar Chefin in Köln, doch wohnt sie längst in Hamburg und bereitet die erste Intendanz einer Frau am größten deutschen Sprechtheater vor.

Das neue Logo des Schauspielhauses Hamburg.
Das neue Logo des Schauspielhauses Hamburg.
Foto: dpa

Als neues Logo stellte Beier ein altes vor: ein eingekreistes "D" das früher als Deutschland-Plakette an Autos klebte. "Wir haben uns das »deutsch« im Deutschen Schauspielhaus Hamburg bewusst zurückgeholt", sagte Beier. Sie wolle die Frage stellen, was das eigentlich sei, "deutsch"? Eröffnen wird sie ihre Spielzeit am 15. November mit dem sieben- bis neunstündigen Antiken-Marathon "Die Rasenden" nach "Iphigenie", "Die Troerinnen" und "Orestie" von Aischylos und Euripides. Außerdem wird sie Anfang Januar das Stück "Pfeffersäcke im Zuckerland" inszenieren, das auf Interviews der Nachfahren einer Hamburger Kolonie in Brasilien basiert - zusammen mit einem neuen Stück von Elfriede Jelinek: "Strahlende Verfolger".

Neben vielen anderen Darstellern hat auch Schauspielerin Maria Schrader das Gesicht des Schauspiels Köln mitgeprägt. Demnächst ist sie in Hamburg zu sehen.
Neben vielen anderen Darstellern hat auch Schauspielerin Maria Schrader das Gesicht des Schauspiels Köln mitgeprägt. Demnächst ist sie in Hamburg zu sehen.
Foto: Michael Bause
In Köln vermisst

Diese Darsteller, die das Gesicht des Schauspiels Köln mitgeprägt haben, sind demnächst in Hamburg zu sehen:

Lina Beckmann, Yorck Dippe, Andreas Grötzinger, Sachiko Hara, Rosemary Hardy, Charlie Hübner, Markus John, Jan-Peter Kampwirth, Anja Laïs, Carlo Ljubek, Christoph Luser, Josef Ostendorf, Angelika Richter, Maria Schrader, Michael Weber, Kathrin Wehlisch, Julia Wieninger, Michael Wittenborn

Ansonsten führt sie im Groben das Kölner Programm fort: Katie Mitchell, Karin Henkel und Christoph Marthaler führen wieder Regie. Auch die Performance-Gruppe Signa ist mit im Boot, wie auch Johan Simons und Sebastian Nübling. Der inszeniert am 25. Mai die letzte Premiere der Kölner Beier-Ära. Zum bekannten Ensemble stoßen noch Joachim Meyerhoff von der Wiener Burg und Götz Schubert vom Deutschen Theater in Berlin hinzu. (cbo mit dpa)

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