28.09.2016
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Humorvolle Würdigungen Helmut Schmidts: Auf allen Titelseiten qualmt es

Helmut Schmidt

Das Titelbild der „taz“

Foto:

Screenshot „taz“

Am Tag nach dem Tod von Helmut Schmidt huldigen viele Tageszeitungen des Landes dem ehemaligen Bundeskanzler auf liebevolle Art und Weise. Besonders sein Markenzeichen, das Rauchen von Menthol-Zigaretten, wird – wie schon zu Schmidts Lebzeiten – thematisiert.

Trotz des traurigen Anlasses passiert das bei vielen Medien mit Humor. Denn Helmut Schmidt war einfach Kult - generationsübergreifend wurde der Altkanzler für seine klaren Worte und seine klare Haltung bewundert. Schmidt war vermutlich der einzige Kettenraucher Deutschlands mit gesamtgesellschaftlicher Anerkennung.

Beim Kölner „Express“ erklärt Schmidt Gott die Welt:

Die „taz.“ verzichtet ganz auf ein Porträt des Altkanzlers und titelt mit einem großformatigen Bild eines Aschenbechers, in dem Schmidt eine Zigarette ausdrückt, und schreibt dazu „Friede seiner Asche“.

Die „BZ“ wählt ein Wortspiel: „Ruhe in Frieden“ münzt die Zeitung aus Berlin auf „Rauche in Frieden“ um.

Besonders stilvoll verabschiedet sich das „Süddeutsche Zeitung Magazin“ bei Facebook von dem Mitherausgeber der „Zeit“.

Der Postillon darf natürlich auch nicht fehlen. Er vermeldet, dass Schmidt „endgültig mit dem Rauchen aufgehört“ habe.

Auch der Karikaturist Thomas Plaßmann verabschiedet sich auf seine Weise von Helmut Schmidt.

(red)