25.07.2016
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TV-Tipp: Lustiges Fest mit Gerhard Polt

Versierter Grantler: Gerhard Polt.

Versierter Grantler: Gerhard Polt.

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Archiv

Sonntag, 23. Dezember

Wie alle Jahre wieder kommt Weihnachten immer so plötzlich. Deshalb und aus diversen anderen Gründen kann es nicht schaden, wenn man sich – viel Zeit bleibt ja nun wahrlich nicht mehr – wenigstens einen Tag vorher auf Heiligabend und die emotional sicher nicht einfacheren Tagen danach mal ein bisschen vorbereitet.

„Weihnachten mit Gerhard Polt und der Familie Well“ (Bayerischer Rundfunk, 21.30 Uhr) heißt das Format, das von der selbstverständlich angemessen festlich gestimmten Vorgezappt-Redaktion in diesem Zusammenhang mit dem Zertifikat „Extrem hilfreich“ ausgezeichnet wird. Gerhard Polt, Profi-Grantler, bayerisches Urviech und mal brachial-komischer, mal hintersinnig-feiner Alltagsbeobachter, kündet von seinen Erfahrungen mit dem Nikolaus, wirft einen Blick auf vorweihnachtliche familiäre Rituale, die längst zum Pflichtprogramm erstarrt sind und seziert im Zusammenhang mit Weihnachten das, was auch der große Loriot gerne seziert hat: die Kleinfamilie, gutbürgerliches Spießertum und die Simulation von Gemütlichkeit unter dem Deckmäntelchen der Nächstenliebe.

Unterstützt wird er dabei von vier Generationen der Familie Well, unter anderem von Gertraud Well, der Mutter der „Biermösl“-Brüder, sowie von deren Enkeln und Urenkeln. Dass der Untertitel des Weihnachtsprogramms – „Seid ihr denn auch alle schön brav gewesen?“ – dabei garantiert mit „Nein“ beantwortet werden wird, ist in diesem Fall eine weiteres Argument für die Polt’sche Weihnacht. Ob’s ein frohes Fest wird, ist noch nicht raus. Ein lustiges wird’s mit Gerhard Polt unbedingt.   

 


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