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KVB nimmt 53 neue Busse in Betrieb: Zunehmender Umweltvorteil

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Innovation zu m Schutz der Natur Foto: dpa

Die KVB haben mit 53 neuen Bussen 34 kleine und 19 Gelenkbusse eine der im Volumen größten Busbeschaffungen in den letzten Jahren vorgenommen und in ihren Liniendienst eingestellt.

Die neuen Busse ersetzen 53 ältere Busse, die zum größten Teil weiterverkauft wurden. Insgesamt investiert die KVB dafür zirka zwölf Millionen Euro, komplett aus eigenen Mitteln ohne öffentliche Förderung. Die insgesamt 210 eigenen Busse der KVB haben ein Durchschnittsalter von etwa 5,4 Jahren. Die Flotte ist somit verhältnismäßig jung.

Seit 2007 hat die Zahl der Fahrgäste im Busverkehr der KVB um 4,6 Millionen zugenommen. 2012 fuhren insgesamt 66,2 Millionen Fahrgäste im Liniennetz, das 50 Bus-Linien und 412,9 Kilometer Gesamtlänge umfasst.

Die größeren Gelenkbusse umfassen inzwischen einen Anteil von zwei Drittel der KVB-Busflotte. In 2006 lag der Anteil der Gelenkbusse noch bei etwa einem Drittel. Mit den Neubeschaffungen der vergangenen Jahre hat die KVB diesen Anteil deutlich erhöht, um mehr Platz für Fahrgäste zu schaffen. In den Gelenkbussen befinden sich 44 Sitz- und 113 Stehplätzen. Die kleineren "Solobusse" bieten Platz auf 29 Sitz- und 62 Stehplätzen. Aufgrund der teilweise engen Straßenräume in Köln kann auf die Solobusse nicht gänzlich verzichtet werden.

Zugleich bieten die neuen Busse eine größere Mehrzweckfläche, auf der Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühle etc. Platz finden. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der kontinuierlichen Fahrgastzunahme bringt diese mehr Flexibilität, die vor allem in den Zeiten der Verkehrsspitze benötigt wird.

In die neuen Busse der KVB sind erstmals Monitore zur Fahrgastinformation integriert, auf denen die nächsten Haltestellen im Verlauf des Linienweges angezeigt werden. Die bisherigen Fahrziellinienanzeiger benennen lediglich das Linienziel bzw. die nächste Haltestelle. In einer Fahrgastbefragung in 2012 haben 94,6 Prozent der Befragten solche Bildschirme als gut bewertet. Die KVB sieht hierin eine Verbesserung der Information insbesondere für die sogenannten Gelegenheitskunden und auswärtigen Fahrgäste. Zukünftig werden alle Neubeschaffungen im Busbereich mit Monitoren zur Fahrgastinformation ausgestattet. Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der KVB: "Die neuen Busse bringen wieder ein Mehr an Information und ein Mehr an Fläche für den Fahrgast. Neben den Umweltstandards der Motoren sind dies die wichtigen Entscheidungskriterien für die Beschaffung gewesen."

Außerdem wird die gesamte Busflotte der KVB und ihrer Subunternehmer mit Videoanlagen ausgestattet. Zum Ende des Jahres beginnt die KVB im Bereich Bus mit der Videoaufzeichnung, um die Sicherheit der Fahrgäste zu vergrößern.

KVB-Busse dienen dem Umwelt- und Klimaschutz

Die gesamte Busflotte der KVB ist mit der Grünen Plakette gekennzeichnet, die die sauberste Fahrzeugtechnik hinsichtlich der Feinstaubproblematik anzeigt. Die Grüne Plakette legt einen Grenzwert von 0,02 Gramm Feinstaub je kWh fest. Auf Basis gesetzlich geregelter Messverfahren wird ermittelt, wie viel Feinstaub durch die Verbrennung von Dieselkraftstoff freigesetzt wird, um die Energieleistung von einer Kilowatt-Stunde (kWh) zu erschließen. Der Branchenverband VDV weist in seiner Statistik 2011 für den Einsatz aller Busse im deutschen ÖPNV einen Anteil der Grünen Plakette von 66,25 Prozent aus. Die KVB setzt somit die Umweltschutzziele der Stadt Köln, die ihren Ausdruck unter anderem in der Umweltzone finden, überdurchschnittlich um.

Auch hinsichtlich des Gesamtausstoßes von Schadstoffen ist die KVB vorbildlich. Alle neu beschafften Busse erfüllen den Standard der Schadstoffnorm EEV (Enhanced Environmentallyfriendly Vehicle), der durch das europäische Recht nicht vorgeschrieben ist und über den derzeitig verbindlichen Standard EURO V hinausgeht. Im Rahmen der Untersuchung der Umwelt- und Klimaschutzpotenziale der KVB durch die Studiengesellschaft STUVA (Köln) wurde dem Unternehmen bescheinigt, dass seine Leistungen bei der Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzzielen "herausragend? sind und um "37 Prozent über dem derzeit bestehenden allgemeinen Stand der Technik in Deutschland? liegen. Die Verringerung von Schadstoffemissionen im Busbereich durch vorzeitige und weitergehende Einhaltung der Abgasnorm haben die Gutachter hierbei als eine der fünf besonderen Stärken der KVB identifiziert.

Jürgen Fenske: "Wir sind stolz darauf, Investitionen aus eigener Kraft stemmen zu können und hierbei den Fahrgastansprüchen genauso gerecht zu werden wie den gesellschaftlichen Aufgaben des Klima- und Umweltschutzes?

Durch Motoren mit den Standards EURO V, EURO VI oder EEV wurde heute schon das Minimum an Schadstoffemissionen erreicht. Eine weitere spürbare Verbesserung der städtischen Klimaschutzbilanz lässt sich nur durch den Umstieg vom Auto in Bus und Bahn realisieren.

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