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Ehrenamt: Initiative bringt Freiwillige unter

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Hilfe für Ehrenamtler bietet ein neues Netzwerk in Leichlingen. Foto: dpa
Die neu gegründete Freiwilligeninitiative Leichlingen will Ehrenamtler bei der Suche nach dem richtigen Amt unterstützen. Auch Vereine und Einrichtungen, die Hilfe brauchen, sollen sich im Rahmen der Initiative austauschen.  Von
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Wer ein Ehrenamt ausüben will, muss erst einmal Initiative ergreifen und ein entsprechendes Amt suchen. Das ist mitunter gar nicht so einfach. Unter dem Motto „mitdenken, mithandeln, mitgestalten“ hat sich daher die Freiwilligeninitiative Leichlingen (FiL) um Birgitt Färber, Cornelie Oeltzschner und Tobias Rottwinkel gegründet, die alle Beteiligten an einen Tisch bringen will: Personen, die helfen wollen, sollen sich mit sozialen Einrichtungen, Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen austauschen, die Unterstützung brauchen. Den Impuls gab das Zukunftscafé des evangelischen Kirchenkreises. Vor allem im Sozialbereich sieht Färber Bedarf. „Es gibt zwar schon viele Ehrenamtliche, die in Leichlingen unterwegs sind, aber es könnten noch mehr sein.“ Das Demenzcafé in der Hasensprungmühle habe schon nach ehrenamtlicher Unterstützung gefragt. Und die Grundschulen suchen kontinuierlich Lesepaten. Seit einem dreiviertel Jahr arbeitet die FiL daran, den Bedarf an ehrenamtlicher Mithilfe in Leichlingen zu ermittlen. 13 Vereine sind bereits als Mitglieder aktiv. Für weitere, interessierte Vereine und Organisationen gibt es einen Umfragebogen, der über die Internetseite der FiL angefordert werden kann. Rottwinkel schätzt die Zahl der Vereine in Leichlingen auf insgesamt 200.


Noch gebe es eine Menge Aufbauarbeit, wissen die Gründer des FiL. Doch sie haben in Leverkusen ein Vorbild im Freiwilligenzentrum Lupe, das dabei unterstützt, die Idee umzusetzen. Ziel ist es, dass jemand, der zum Beispiel im Ruhestand ehrenamtlich aktiv sein und sein Wissen einbringen möchte, durch die FiL an die zu ihm passende Stelle vermittelt werden kann. Mitunter braucht es auch Fortbildungen, weiß Oeltzschner. Manchmal seien Führungszeugnisse oder Gesundheitsattests gefragt. In Sprechstunden sollen künftig die Helfer entsprechend ihren Fähigkeiten und Wünsche beraten und vermittelt sowie Fragen zum Versicherungsschutz erörtert werden. Den Sitz hat die FiL in der Druckerei von Birgitt Färber, die auch die Vorsitzende des dort angesiedelten Wirtschaftsförderungsvereins Wiv ist: Unterschmitte 54, ☎ 02175/ 6610.

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