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Obstwanderweg: Wissenswertes rund um den Apfel

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Mathias Derlin (Geschäftsführer Bergisches Wanderland), Landrat Tebroke und Erika Horsthemke eröffneten mit Kindern der Grundschule Bennert den Obst-Wanderweg. Foto: Britta Berg
Vor allem Kinder können auf dem neuen Obstwanderweg viel über die gesunden Früchte lernen. Die Einweihung fand zwar im Regen statt, dennoch lauschten zahlreiche Gäste den witzigen und lehrreichen Anekdoten über Äpfel.  Von
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Regen und kalte Temperaturen sind nicht das perfekte Wetter, um einen Wanderweg einzuweihen. „Von hier aus kann man normalerweise den Kölner Dom und den Düsseldorfer Fernsehturm sehen“, sagte Wanderführerin Martina Schultze. Am Sonntag ging das nicht. Dicke Wolken versperrten die Sicht von der Leichlinger Höhe aus über das Umland.

Die gute Laune konnte das den Wanderern jedoch nicht vermiesen. In dicke Kleidung eingehüllt lauschten sie Schultzes witzigen und lehrreichen Anekdoten über Äpfel. Der neue Wanderweg, der gestern eröffnet wurde, nennt sich schließlich nicht umsonst Obstweg und steht unter dem Motto: „Mit dem Apfel durch die Zeiten“.

Der Name kann dabei durchaus für ein wenig Verwirrung sorgen, schließlich gibt es in Leichlingen schon seit einigen Jahren den neun Kilometer langen Obstweg. Der neue Lehrpfad verläuft auf einem Teil dieses schon bestehenden Weges. Er ist nur 5,8 Kilometer lang, gilt von nun an als offizieller Ableger („Streifzug Nr. 4“) des 244 Kilometer langen „Bergischen Panoramasteigs“ und richtet sich besonders an Kinder.

An fünf Stellen stehen unterwegs Informations-Tafeln, auf denen es allerhand über den Apfel zu erfahren gibt. Und während auf der oberen Hälfte Informationen für Erwachsene zu finden sind, ist die untere Hälfte speziell für Kinder gemacht und beleuchtet mit der Maus aus dem Fernseh-Programm des WDR interessante Vorgänge der Natur oder gibt kleine Aufgaben auf. Liest man alle Tafeln, braucht man für den Weg ungefähr zwei Stunden.

Damit ist der Weg einer der Kürzeren der insgesamt 24 Streifzüge durch das Bergische Land, die die Tourismus-Organisation „Das Bergische“ gemeinsam mit den Kommunen entwickelt hat. Jede der Routen steht dabei unter einem bestimmten Thema. „Für Leichlingen war es natürlich klar, dass wir das Thema Äpfel nehmen“, sagte Ute Gerhards, Pressesprecherin der Stadt Leichlingen, „schließlich ist Leichlingen für sein Obst bekannt. Und der Apfel hat wirklich viele positive Eigenschaften.“ Vorzüge, die auch Landrat Hermann Josef Tebroke in der Blütenstadt auszumachen glaubt: „Die Frische der Äpfel findet sich auch bei den Leichlingern wieder“, sagte er in seiner Eröffnungsrede und ließ es sich dann auch nicht nehmen, ein Stück des Weges mitzulaufen.

Da die Infotafeln erst im Laufe der Woche aufgestellt werden, war es an Martina Schultze, den Wanderern etwas über das beliebteste Obst der Deutschen zu erzählen.

Spaziergänger folgen den roten Markierungen mit der Nummer vier, die vom Sauerländischen Gebirgsverein angebracht wurden, können sich dabei von der Landschaft beeindrucken lassen und etwas über den Obstanbau lernen. Elfriede Wolt aus Opladen gefällt der Wanderweg gut. Und als Vollblut-Wanderer lässt sie sich auch vom schlechten Wetter nicht abschrecken: „Man kann doch wohl mal zwei Stunden durch den Regen laufen.“ Kann man.

Und wenn das Wetter besser wird, dann kann man sich dabei auch die dicke Winterkleidung sparen.

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