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Berufskolleg: Ein Neubau für 1000 Schüler

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An der Ecke Berrenrather Straße/Universitätsstraße soll das neue Berufskolleg entstehen. Foto: Animation: Architekturbüro 3pass
Das Erzbistum Köln will auf dem Grundstück der Katholischen Hochschulgemeinde ihre drei Berufskollegs in einem Standort vereinen. Damit entstünde eine der größten Ausbildungsstätten für erzieherische Berufe in Nordrhein-Westfalen.  Von
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Für rund 25 Millionen Euro will das Erzbistum Köln ein neues Berufskolleg bauen: Auf dem Grundstück der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) an der Ecke Berrenrather Straße/Universitätsstraße sollen die bisherigen drei Standorte am Krieler Dom, in der Klosterstraße und am Sachsenring zusammengelegt werden.

Die Konzentration biete nicht nur „lernorganisatorisch riesige Vorteile“, so Schulleiter Manfred Müller-Neuendorf, sondern sie fördere auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schulgemeinschaft. Mit rund 1000 Schülern und 80 Lehrenden ist das Berufskolleg mit seinen vielfältigen Bildungsgängen nach Angaben des Bistums eine der größten Ausbildungsstätten für erzieherische Berufe in Nordrhein-Westfalen.

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Ursprünglich hatte das Erzbistum den Neubau am Standort Krieler Dom in der Freiligrathstraße in Lindenthal realisieren wollen, hatte 2008 nach Protesten aus der Bevölkerung und politischem Widerstand allerdings von diesen Plänen Abstand genommen. Nach den Worten von Finanzdirektor Hermann Josef Schon sprechen eine Reihe von Gründen für den neuen Standort: Er liege „in einem von Bildung geprägten Viertel“, sei sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, es gebe keine Wohnbebauung in unmittelbarer Umgebung, und das Grundstück sei bereits im kirchlichen Besitz.

„Es ist eine sehr organische Gesamtsituation, in die wir uns dort einpassen“, so Schon.

Gebaut wird das neue Berufskolleg nach den Plänen des Architekturbüros 3pass, das sich in einem Wettbewerb durchsetzen konnte. Die Schüler erreichen das viergeschossige Gebäude neben der Kirche Johannes XXIII. von der Berrenrather Straße aus über einen Vorplatz.

Start im Sommer 2015

Das Foyer als „zentraler Raum für alle“, so Architekt Joachim Koob, kann auch für Veranstaltungen genutzt werden. Rund 50 Unterrichtsräume sind geplant, in den Obergeschossen gehen sie von galerieartigen Fluren ab. Die Architekten haben zudem „offene Lernzonen“ vorgesehen, dazu Turnhalle, Bibliothek, Cafeteria, einen Verwaltungsbereich sowie eine Tiefgarage mit 87 Plätzen.

Nach den Sommerferien 2015, so ist es geplant, sollen Schüler und Lehrer den Neubau beziehen. Die 25 Millionen Euro stammen laut Schon ausschließlich aus Kirchensteuermitteln – das Geld sei im Zuge der langfristigen Planung von Instandsetzung und Neubau von Schulgebäuden seit Jahren zurückgelegt worden.

Mit dem Neubau werden die drei bisherigen Schulgebäude nicht mehr benötigt. In der Klosterstraße sei das Erzbistum nur zur Miete, erklärte Schon, die beiden anderen Gebäude sollen verkauft werden. „Wir sind froh, mit dem Berufskolleg einen Beitrag zum pluralen Bildungsangebot in der Stadt leisten zu können“, sagte Prälat Gerd Bachner, Leiter der Hauptabteilung Schule und Hochschule im Generalvikariat.

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