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Gleueler Straße: Brückenstahl bremst Bauarbeiten

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Die Stahlkonstruktion der Brücke über den Decksteiner Weiher bereitet der Stadt Probleme.  Foto: Michael Bause
Die Sanierung der Brücke über den Decksteiner Weiher wird länger dauern als ursprünglich geplant. Die Stadt nennt nun detaillierte Gründe für die Verzögerung, unter anderem lauern im Stahl der Brücke Überraschungen.  Von
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Die Sanierung der Brücke über den Decksteiner Weiher wird länger dauern als ursprünglich geplant. Nach Angaben von Gerd Neweling, Leiter des Amtes für Brücken und Stadtbahnbau, werden die Arbeiten nicht zum Jahresende, sondern voraussichtlich erst Ende Februar nächsten Jahres beendet sein. Bis dahin bleibt auch die Gleueler Straße für Autofahrer gesperrt; Fußgänger und Radfahrer können den Weiher über einen angelegten Damm überqueren.

Die Verzögerung der Sanierungsarbeiten hat laut Neweling verschiedene Gründe. Zum einen hätten zusätzliche Auflagen zum Schutz der Baumwurzeln im Bereich der Brücke erfüllt werden müssen; zum anderen sei der Schlamm, der sich auf dem Grund unter der Brücke angesammelt hatte, schadstoffhaltiger gewesen als angenommen. Daher habe die Stadt eine Firma suchen müssen, die das Material inzwischen entsorgt hat. Der größten Unwägbarkeiten steckten allerdings in der Stahlkonstruktion der Brücke selbst. Es seien inzwischen bislang unzugängliche Bereiche freigelegt worden, "und da könnten jede Menge Überraschungen drin stecken", so der Amtsleiter. Für jedes Teil müsse entschieden werden, ob es saniert werden könne oder ganz ausgetauscht werden müsse.

Großer Ärger bei Anwohnern

Die Sperrung der Gleueler Straße hatte bei den Anwohnern im Kölner Westen für großen Ärger gesorgt, weil sich der Verkehr in den Stoßzeiten seit Monaten im Stop-and-Go durch die Wohnstraßen quält. Den Vorschlag der CDU, den provisorischen Damm neben der Brücke auch für eine Autofahrspur herzurichten, hatte die rot-grüne Mehrheit im Verkehrsausschuss abgelehnt. Die Verwaltung sucht laut Neweling allerdings weiter nach einer Möglichkeit zur Entlastung: Derzeit werde geprüft, ob die Bachemer Landstraße, die am Haus am See vorbei und weiter stadtauswärts durch die Felder Richtung Toyota-Allee führt, vorübergehend für Autos freigegeben werden kann.

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