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Inklusion: Ein Zentrum für drei Stadtteile

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Hintergrund für das geplante Unterstützungszentrum ist die Tendenz, dass sich im Zuge des Inklusionsprozesses immer mehr Eltern dafür entscheiden, ihr Kind mit sonderpädagogischen Förderbedarf in eine allgemeine Schule zu schicken. Foto: picture alliance / dpa
An der Förderschule Lernen am Rosenzweigweg soll ein „Regionales Unterstützungszentrum“ für die Stadtbezirke Rodenkirchen, Lindenthal und Innenstadt eingerichtet werden. Das hat die Rodenkirchener Bezirksvertretung einstimmig beschlossen.  Von
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Einstimmig beschlossen hat die Rodenkirchener Bezirksvertretung mit einem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen und des Vertreters der Linken ein gemeinsames „Regionales Unterstützungszentrum“ an der Förderschule Lernen am Rosenzweigweg für die Stadtbezirke Rodenkirchen, Lindenthal und Innenstadt. Zugrunde liegt ein entsprechender Vorschlag der Verwaltung, wonach laut Inklusionsplan derartige Unterstützungszentren in allen Stadtbezirken entstehen sollen. Die bisherigen Förderschulen sollen in diesen Zentren zusammengeführt werden. In den drei Bezirken Rodenkirchen, Lindenthal und der Innenstadt gibt es derzeit elf Förderschulen, fünf davon befinden sich in Trägerschaft des Landschaftsverbandes, und es gibt eine städtische Schule speziell für Kranke.

Gesetzesänderung nötig

Hintergrund ist, dass sich im Zuge des Inklusionsprozesses offenbar immer mehr Eltern dafür entscheiden, ihr Kind mit sonderpädagogischen Förderbedarf in eine allgemeine Schule zu schicken. Es sei deshalb abzusehen, heißt es in der Antragsbegründung der Bezirksvertretung, dass die Anzahl der bisherigen Förderschulen zukünftig zurückgehen werde. Auch die Schulleitung der Förderschule Lernen am Rosenzweigweg begrüße den Vorschlag, betonten die Stadtteilpolitiker.
Wann aber solche Zentren erstmals geschaffen werden können, ist noch unklar. Das hänge von der künftigen Landesgesetzgebung ab, sagte Rita Gorklo-Blameuser vom Amt für Schulentwicklung auf Nachfrage. Sobald das neunte Schulrechtsänderungsgesetz in Kraft getreten sei und die Unterstützungszentren damit gesetzlich möglich seien, werde die Verwaltung zusammen mit den betreffenden Schulen und der Schulaufsicht ein konkretes Konzept erarbeiten.

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