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Lindenthaler Tierpark: Eine Tabuzone für die Tierfreunde

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Im Lindenthaler Tierpark begegnen sich Mensch und Tier an vielen Stellen ohne trennenden Zaun. Umso notwendiger ist es, die Ruhezonen der Tiere zu respektieren. Foto: Eickler
Auch in einem Tierpark brauchen Tiere eine Ruhezone. In Lindenthal können, dank Spende eines Geldinstituts, nun die Zäune vor dem Damwild-Bereich erneuert werden, um das Wild vor allzu neugierigen Besuchern zu schützen.  Von
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Der Lindenthaler Tierpark im Stadtwald kennt keine Sommerflaute. Wer nicht in Ferien gefahren ist, besucht die Ziegen und das Damwild. Während die Kinder die Tiere füttern, genießen die Erwachsenen den Schatten unter den mächtigen Bäumen. Jetzt besuchten auch drei Damen von der Sparkasse Köln-Bonn den Park – unterm Arm trugen sie einen symbolischen Scheck. 1000 Euro spendete das Geldinstitut für die Erneuerung der Zäune. Darüber freute sich der Vorsitzende des Tierpark-Fördervereins, Heribert Resch, sehr. Für die anstehenden Arbeiten kann er das Geld gut gebrauchen.

Seit kurzem gehen die Besucher des Tierparks neue Wege. Die Stadt hat die Hauptachsen neu asphaltiert. Resch muss sich daran zwar noch ein bisschen gewöhnen. Er meint: „In dieser Umgebung von Wald und Tiergehegen hätten offene Wege sicher schöner ausgesehen.“ Doch ist er dankbar für die Arbeit der Stadt und erklärt, warum es ohne Asphalt gar nicht geht: „Auf den Wegen sind von Zeit zu Zeit eben auch Baufahrzeuge unterwegs oder Lkw, die Futter anliefern. Da braucht es einen strapazierfähigen Untergrund.“

Ruhebereich für Tiere schützen

Bei den Kleinkindern sind die Ziegen ganz besonders beliebt: Sie befinden sich auf Augenhöhe und können leicht gefüttert werden.
Bei den Kleinkindern sind die Ziegen ganz besonders beliebt: Sie befinden sich auf Augenhöhe und können leicht gefüttert werden.
Foto: Eickler

Was jetzt noch fehlt, ist die kniehohe Abgrenzung zwischen dem neuen Weg und der großen Wiese, auf der das Damwild lebt. Sie ist der Ruhebereich der Tiere und damit Tabuzone für die Besucher. „Es ist wichtig, dass die Menschen das akzeptieren – für das Wohlbefinden und damit die Gesundheit der Tiere“, sagt Resch. Wenn das Wild gefüttert werden möchte, kommt es auf die Wege zu den Besuchern.

Doch seit der nur kniehohe, mehr symbolische Zaun abgebaut werden musste – er war baufällig und störte außerdem bei der Erneuerung der Wege – laufen viele Besucher auf die Wiese. Es hilft nichts. Ein neuer Zaun muss her. „Der kostet gut und gerne 5000 Euro und muss vom Förderverein finanziert werden. Weitere 5000 Euro benötigen wir, um Zäune an anderer Stelle im Tierpark zu setzen“, so Resch. Er dankte daher den Sparkassenmitarbeiterinnen Angela Langen, Sarah Fischer und Dagmar Reymer-Cremer ausdrücklich für ihren Beitrag und revanchierte sich mit einer informativen Führung über das Gelände.

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