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Unsichere KVB-Haltestellen: Schüler für Gefahr sensibilisieren

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Täglich das gleiche gefährliche Bild: Schüler stehen nach Schulschluss dicht an dicht gedrängt an der KVB-Haltestelle Melaten.  Foto: Grönert
Mittags wird es eng: An den KVB-Haltestellen Melaten und Universitätssstraße drängeln sich auf schmalen Bahnsteigen täglich Schüler und Studenten. Was tun? Die ksta.de-Leser haben ihre Vorschläge eingereicht.  Von 
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Köln

Nahezu jeden Tag das gleiche beängstigende Bild: Schüler und Studenten warten dicht gedrängt an den KVB-Haltestellen Melaten und Universitätsstraße auf die Linien 1 und 7. Die schmalen Bahnsteige sind dem Ansturm nach Schulschluss offenbar nicht gewachsen.

Fünf Schulen, zwei Berufskollegs und die Universität liegen in direkter Umgebung. Die KVB hat die Gefahr erkannt. Ob die Bahnsteige verbreitet werden können, ist aber fraglich – und es würde teuer werden. Die ksta.de-Leser haben uns ihre Lösungsvorschläge eingereicht - eine Auswahl:

Bahnen müssen langsamer fahren

„Vor dem Bahnsteig Geschwindigkeit runter und langsam einfahren“, rät Izzet Esen auf der Facebook-Seite von ksta.de, um die Gefahr am Bahnsteig zu mindern. Und auch Facebook-Fan Roman Loeber findet: „Es wäre in der Tat eine Hilfe, wenn die KVB-Fahrer etwas defensiver fahren würden und erst bremsen, bevor sie klingeln und Gas geben.“

Nicht der Bahnsteig ist das Problem, schreibt Nutzer Tex im ksta.de-Forum: „Es ist die Anzahl der Fahrgäste, die natürlich alle schnell weg wollen [...]. Das Problem ist nicht zu lösen. Das nennt man Leben.“

Ein Leser, selbst Straßenbahnfahrer, schreibt uns, dass auch breite Bahnsteige das Problem vermutlich nicht lösen würden. „ An der Haltestelle Zollstockgürtel zum Beispiel gibt es einen breiten Mittelbahnsteig. Aber wenn die Schüler von der Berufsschule Feierabend haben, drängelt sich alles ganz nah am Bahnsteigrand, weit hinter der Sicherungsmarkierung, weil alle unbedingt einen Sitzplatz wollen.“ Und wenn der Bahnfahrer das Tempo drosselt, könne er sich erfahrungsgemäß „auf reichlich Beleidigungen und dumme Sprüche freuen.“

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An mehreren Stellschrauben drehen

Alle Beteiligten an einen Tisch, mehrere Stellschrauben drehen, fordert ksta.de-Facebook-Fan Ursula Helmes. Sie schlägt unter anderem vor, dass sich die Schulen absprechen, jeweils versetzt den Unterreicht am Morgen beginnen und am Mittag beenden. Und: „Wenn sich der Bahnsteig nicht verbreitern lässt, vielleicht kann man ihn ja verlängern?“ Außerdem plädiert sie dafür, die Schüler in einer Projektwoche für die Gefahrenzone zu sensibilisieren.

Ähnlich sieht es auch Nutzer DroidBoy im Forum von ksta.de: Die Schüler könnten aufeinander und sich selbst aufpassen. „Dazu müsste die KVB in Dialog mit den Schulen treten und sie um Hilfe bitten. Fände ich eine Klasse Aktion.“

AUTOR
Anna Lampert
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