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Widersprüchliche Aussagen: Beziehungsstreit mit Verfolgungsjagd

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Eine Verfolgungsfahrt lieferten sich in der Nacht zum Mittwoch, 17. Juli, ein 22-Jähriger und seine ehemalige Freundin auf der Aachener Straße. Foto: Peter Rakoczy
Eine wilde Verfolgungsfahrt lieferten sich ein 22-Jähriger und seine Ex-Freundin auf der Aachener Straße in Junkersdorf. Doch über den tatsächlichen Hergang des Geschehens gibt es unterschiedliche und widersprüchliche Aussagen.
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Junkersdorf

Ein Beziehungsstreit mit unterschiedlichen Aussagen versucht die Polizei in Junkersdorf zu klären. Die Beamten suchen nach objektiven Zeugen, die etwas Licht ins Dunkel der widersprüchlichen Äußerungen der Beteiligten zu bringen. Zeugen hatten die Ordnungshüter alarmiert, nachdem in der Nacht zum Mittwoch, 17. Juli, ein 22-Jähriger seine Ex-Freundin mit dem Auto über die Aachener Straße in Köln-Junkersdorf verfolgt hatte. Auf der Oskar-Kokoschka-Straße wurde er schließlich von vier Streifenwagen und einen Diensthundeführer gestellt. Im Auto saß seine Ex-Freundin.

Die 19-Jährige sagte aus, dass sie von ihrem ehemaligen Geliebten mit 150 Km/h über die Aachener Straße verfolgt und in einer Einbahnstraße schließlich von ihm gestellt wurde. Daraufhin schlug der 22-Jährige die Scheibe des Seitenfensters ein und zwang sie zu ihm ins Auto einzusteigen. Konträr dazu äußerte der Beschuldigte, der Frau bei normaler Geschwindigkeit gefolgt zu sein. Als er dann auf der Oskar-Kokoschka Straße sein Fahrzeug verlassen habe und auf den Polo zuging, sei die Fahrerin auf ihn zugefahren und fuhr ihn an. Um den Wagen zu stoppen, habe er dann die Seitenscheibe eingeschlagen. Nach der folgenden Diskussion sei seine Ex-Freundin schließlich in seinen Ford gestiegen.

Die Arbeit der Ermittler erschwert zurzeit, dass die 19-Jährige jegliche Aussagen verweigert. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die den mit fünf Personen besetzten roten Polo und den schwarzen Ford am Mittwoch, 17. Juli, in der Zeit von 1.30 und 2 Uhr auf der Aachener Straße gesehen hat und Hinweise zum Tatgeschehen machen kann. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 4 und das Kriminalkommissariat 52 unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (kfb)

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