Das Thema Barrierefreiheit hat bei der diesjährigen lit.Cologne eine große Rolle gespielt. Die „Aktion Mensch“, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzt, ist froh über die 21 Veranstaltungen, bei denen der Zugang für Hör- oder Sehbehinderte erleichtert wurde.
Köln. Ein Abend über die schönsten Blamagen der Weltliteratur - kann man den als Vorleserin überstehen, ohne sich selbst blamieren? Ja, Senta Berger kann das. Die Schauspielerin überstrahlte bei ihrer lit.Cologne-Lesung selbst peinlichste Textpassagen. Von Claudia Hauser
Nach elf Tagen ist es vollbracht: Das Kapitel der 13. lit.Cologne ist geschlossen. Es war ein Literaturfestival der Rekorde: Noch nie gab es zuvor so viele Veranstaltungen, noch nie so viele Autoren. Doch war es auch das beste Festival bisher? Ein Rückblick. Von Martin Oehlen
Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan stellte im Gespräch mit Ex-Außenminister Joschka Fischer seine Biografie „Ein Leben in Krieg und Frieden“ vor. Die als „Höhepunkt der Litcologne“ angekündigte Veranstaltung hielt nicht ganz, was sie versprach. Von Thomas Geisen
Köln. Im kleinen WDR-Sendesaal ging es am Samstag um Gedichte, die das schwierige Konstrukt Europa greifbar machen. Auch wenn den Texten irgendwann die Luft ausging, half die fesselnde Art der Vorträge dennoch über manche Längen hinweg. Von Annika Leister
Köln. Autorin Juli Zeh kam mit der Bahn eine Dreiviertelstunde zu spät in Köln an - und doch begrüßte sie ihr Publikum mit einem Lächeln. Auf dem Literaturschiff ging es dann, wie passend, ums Tauchen - dem Hauptthema von Zehs neuem Roman „Nullzeit“. Von Janina Schreiber
Köln. Der israelische Schriftsteller Amos Oz hat im Zuge der lit.Cologne am Freitagabend im WDR-Sendesaal gelesen. Bei der Veranstaltung, die vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ präsentiert wurde, stellte Oz „Unter Freunden“ vor, seine Erzählungen aus dem Kibbuz.
Bassist Alexander Hacke und seine Frau Danielle de Picciotto treten ohne Moderator auf. Sie legen Wert auf eine poetische Performance. Ihr Auftritt ist eine Mischung aus Lesung und Konzert. Dabei erzählen die beiden von ihrer Weltreise. Von Annika Leister
Rainald Goetz hält keine Lesung ab wie jeder andere. Er redet über alltägliche Dinge, beschimpft seine Kollegen und Kritiker und kritisiert seinen eigenen Roman. Zwischendurch liest er vereinzelt aus Passagen selbigem. Von Christian Bos
Köln. Aufgrund vieler abgesagter Termine ist die Besucherzahl zwar nicht so hoch wie erwartet - dennoch hat die 13. lit.Cologne einen Rekord aufgestellt. Erstmals in der Festival-Geschichte wurden über 90 000 Besucher gezählt. Von Martin Oehlen
Der in Köln lebende Navid Kermani las im „Scheuen Reh“ aus seinem Reportagebuch. Der Schriftsteller erzählte von „Reisen in eine beunruhigte Welt“, die von von Krieg und Krisen geprägt ist. Sehr bewegend war eine Szene aus einem syrischen Krankenhaus. Von Kathy Stolzenbach
Köln. Autor Dietmar Dath hat seine Lesung auf der lit.Cologne kurzfristig abgesagt. Er wollte an diesem Freitag im Kölner Literaturhaus lesen. Den Autor hat die Grippe erwischt.
Köln. Auf der Lesung mit den Autoren Shalom Auslander und Etgar Keret wurde reichlich gelacht. Und das, obwohl Auslander den „jüdischen Jesus“, Anne Frank, in seinem Buch „Hoffnung. Eine Tragödie“ ganz undogmatisch porträtiert hat. Von Annika Leister
Die Zeit ist für Bestseller-Autorin Elizabeth George nicht das Wichtigste: Ihr Inspektor Lynley ist in einem Vierteljahrhundert gerade einmal um sechs Jahre gealtert. Am Donnerstag stellte die Amerikanerin den 17. Band ihrer Erfolgsserie in der Oper am Dom vor. Von Petra Pluwatsch
Köln. J.R. Moehringer plante eigentlich ein lustiges Buch, doch dann entschied er sich doch für einen Roman über Willie Sutton, den berühmtesten Bankräuber Amerikas. Das Ergebnis namens „Knapp am Herz vorbei" stellte der Autor am Donnerstagabend vor. Von Jana Lassen
Köln. Auch die Litcologne feiert „50 Jahre Bundesliga“. Die Sport-Autoren Christoph Biermann und Philipp Köster brachten auf dem KD-Literaturschiff als Gast den Ex-Trainer Hans Meyer mit – Fachmann und Sprücheklopfer in Personalunion. Von Thorsten Keller
Amos Oz, der große israelische Schriftsteller, spricht im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ über sein neues Buch „Unter Freunden“, das er am Freitag auf der lit.Cologne vorstellen wird, und über das Erbe einer revolutionären Idee.
Knapp ein Jahr mussten Literatur-Fans auf den englischen Buchautor Julian Barnes warten. Damals erkrankte Barnes und sagte die lit.Cologne ab. Jetzt endlich stellte er sein preisgekröntes Buch „Vom Ende einer Geschichte“ auf dem Literaturschiff vor. Von Angela Sommersberg
Es ist wohl eine der ungewöhnlichsten Veranstaltungen der lit.Cologne. Denn an diesem Abend ging es nur darum, wie man möglichst perfekt einen Bleistift anspitzen kann. Wie das geht und worauf dabei geachtet werden muss, weiß David Rees. Von Kathy Stolzenbach
Der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk hat seine Lesung am Samstag abgesagt. Wie die Veranstalter mitteilten, hätte Kaniuk krankheitsbedingt absagen müssen. Die Lesung mit Joachim Król am Samstag findet dennoch statt, Carolin Emcke führt durch den Abend.
Die 13. lit.Cologne stellt mit ihren Veranstaltungen einen Rekord auf. Auch bei der lit.kid.Cologne wurde das Angebot gesteigert.