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Fussball-Regionalliga: Fortuna fiebert das Finale herbei

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Fortunas Vorsitzender Klaus Ulonksa (l.) herzt Matthias Scherz. Foto: Rainer Dahmen
Am Mittwochabend spielt der Fußball-Regionalligist SC Fortuna Köln im Mittelrheinpokal-Finale gegen Alemannia Aachen. Im letzten Meisterschaftsspiel musste der Südstadt-Klub ein 1:3 gegen Mönchengladbach II hinnehmen.  Von
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Köln

Als Silvio Pagano gerade seine gefühlt achte Großchance in den verregneten Kölner Himmel gejagt hatte, überkam Klaus Ulonska der Galgenhumor. „Die schießen sich nur warm, damit wir am Mittwoch mit 4:0 gewinnen“, schrie der Vorsitzende des Fußball-Regionalligisten SC Fortuna Köln in Richtung VIP-Tribüne.

Abschiede

Vor der Partie gegen Mönchengladbach II hat Fortuna Köln acht Spieler verabschiedet. Die Zukunft von Lars Wessel (wechselt zu Bergisch Gladbach 09), Lukas Nottbeck (Viktoria Köln), Matthias Scherz, Alexander Ende (beide Karriereende) und Maurice Kühn (Erkenschwick) war bereits im Vorfeld klar. Ebenfalls mit Blumen bedacht wurden Mitja Schäfer, Massimo Cannizzaro und Steffen Moritz. Während Schäfers neuer Klub noch nicht bekannt ist, muss Cannizzaro um die Fortsetzung seiner Karriere bangen. Den italienischen Stürmer plagen seit einiger Zeit wieder Probleme an der Achillessehne. Ein Riss der Sehne und folgende Komplikationen hatte den 32-Jährigen bereits für zwei Jahre außer Gefecht gesetzt. Moritz geht berufsbedingt zurück nach Rheinland-Pfalz. (ckr)

Denn dem Südstadt-Klub gelang am 38. und letzten Spieltag beim 1:3 (1:3) gegen Borussia Mönchengladbach II nicht viel. Die von Trainer Uwe Koschinat neu formierte Kölner Elf spielte zwar feldüberlegen, ließ in den entscheidenden Momenten aber jegliche Konsequenz vermissen. Mönchengladbach hingegen zeigte sich sehr effektiv und brauchte für die drei Treffer nur drei Gelegenheiten: Den Toren von Muhittin Bastürk (29.), Sven Michel (34., Foulelfmeter) und Christoph Zimmermann (39.) waren jeweils Standardsituationen vorausgegangen. Ozan Yilmaz hatte in der 32. Minute für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt.

Der Auftritt seiner Elf erzürnte Uwe Koschinat. „Das war ja sehr nett hier. Aber nett ist der kleine Bruder von scheiße“, sagte der Trainer nach dem verpatzten Saisonabschluss. „Ich wäre gerne mit etwas Sicherheit in das Finale gegangen, und die haben wir uns nicht geholt. Am Mittwoch werden wir anders spielen müssen.“

Denn dann kommt es für die Fortuna in Bonn zum wohl wichtigsten Spiel der Saison. Im Finale des Mittelrheinpokals treffen die Kölner auf Alemannia Aachen (19.30 Uhr, Sportpark Nord). Und wäre ein Titelgewinn, die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal und die Rückkehr auf die nationale Fußball-Bühne nicht schon Ansporn genug, bringt ein mögliches Engagement von Koschinat in Aachen noch mehr Brisanz in die Partie. Vor allem, da die im DFB-Pokal garantierten Einnahmen von rund 100 000 Euro für beide finanziell nicht auf Rosen gebetteten Klubs von großer Bedeutung sind. Koschinat beeindruckt dies jedoch erwartungsgemäß wenig: „Das spielt für mich überhaupt keine Rolle. Ich möchte die tolle Saison mit dem Titel krönen. Ich freue mich auf das Spiel, alles andere entscheidet sich am Donnerstag.“

Und auch die Fortuna-Fans sind voller Vorfreude. Rund 250 Anhänger werden mit der „Willi Ostermann“ nach Bonn über den Rhein schippern. Los geht es um 14 Uhr an der Hohenzollernbrücke, Restkarten für die Schiffstour sind noch zu haben.

SC Fortuna Köln: Clever – Fink, Flottmann, Ndjeng, Sievers – Yilmaz, Zinke (67. Lejan), Pagano, Kraus (80. Montabell), Kessel – Kialka (26. Kühn). Zuschauer: 925. Tore: 0:1 Bastürk (29.), 1:1 Yilmaz (31.), 1:2 Michel (32., Foulelfmeter), 1:3 Zimmermann (39.).

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