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Radsport: Kleiner Schock bei „Rund in Refrath“

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Das Elitefeld mit Lokalmatador Christian Uelpenich (vorne) legt sich in Refrath in eine Kurve.  Foto: Uli Herhaus
Kritische Situation bei der 62. Auflage von „Rund in Refrath“ um den Großen Mediterana- Preis: Ein Feuerwehrwagen fuhr mit Blaulicht und hoher Geschwindigkeit dem Fahrerfeld entgegen. Zum Glück endete die Situation unfallfrei.  Von
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Refrath

Das hätte ins Auge gehen können bei der 62. Auflage von „Rund in Refrath“ um den Großen Mediterana- Preis. Denn beim Rennen der Amateure gab es einen unerwarteten Zwischenfall. Ein Einsatzwagen der Feuerwehr fuhr mit Blaulicht und hoher Geschwindigkeit auf der Rennstrecke entgegen der Fahrtrichtung der Amateure. Gott sei dank kam es bei der Vorbeifahrt des Notarztwagens am Fahrerfeld im Start-und-Ziel-Bereich zu keiner Berührung. „Ein schwerwiegender Unfall hätte die Folge sein können, ein Rennfahrer mit 50 Stundenkilometern gegen ein Auto mit Tempo 60 bis 70 km/h, über die Folgen möchte man lieber nicht nachdenken“, berichtete Holger Buhr, Pressewart des Radsportvereins Staubwolke Refrath, der das Event wieder hervorragend ausrichtete. Alle hätten kurz unter Strom gestanden. „Der Wagen kam trotz Verbotes beziehungsweise für den Notfall Fahrgebotes in Fahrtrichtung des Rennens auf die Strecke. Der Streckensprecher konnte die Rennfahrer noch rechtzeitig auf das Auto aufmerksam machen“, so Buhr erleichtert.

Ansonsten war es eine gelungene Veranstaltung. Überall waren durchtrainierte Radsportler mit ihren Sportgeräten zu sehen, die sich abseits der Strecke auf ihre Rennen vorbereiteten. Auf der Rennstrecke selbst jagten dann die verschiedenen Altersklassen um den Rundkurs. Bei den Sprintwertungen gab es über Geldpreise, Gutscheine bis hin zur Edelsalami verschiedene Preise zu gewinnen. Angefeuert von Hunderten von Besuchen herrschte eine tolle Stimmung entlang des Kurses. Vor allem im Start-Ziel-Bereich war mächtig viel los.

„Das Wetter hat mitgespielt. Nur bei unserem ersten Rennen heute Morgen hat es leicht geregnet“, freute sich Buhr. „Alles läuft prima, und es sind gute Verhältnisse auf der Strecke“, freute sich der Vorsitzende Bruno Zollfrank. Krankheitsbedingt musste kurz vor dem Rennen Ex-Profi Lars Teutenberg absagen. In der U 13 startete übrigens sein Sohn Tim Torn Teutenberg, der sich bei einem Sturz zum Glück nur leichte Blessuren zuzog. Von der U13 bis hin zu den Junioren der U 19 entwickelten sich packende Rennen. In der U 19 belegte Christian Höller von der Staubwolke Refrath in einem Massensprint einen guten sechsten Platz. Bei den Frauen dominierte Esther Fennel vom RV Rhede, die mit großem Vorsprung ins Ziel kam. Damit verteidigte sie auch ihren NRW-Landesmeistertitel des Vorjahres souverän. Sportlicher Höhepunkt war einmal mehr das Eliterennen der Männer. Mit gut einer Minute Vorsprung starteten die C-Fahrer vor den Top-Fahrern der A- und B-Klasse.

In Runde 12 konnte der Vorsprung aufgeholt und das C-Feld abgefangen werden. Dann setzte sich eine Ausreißergruppe ab. Mit dabei war der ehemalige Juniorenmeister Dominic Roels aus Köln, der am Ende Platz drei belegte. Kurz vor Schluss wurden die Ausreißer gestellt. Im Sprint siegte schließlich der erst 19-jährige Nils Politt vom Team Stolting vor Christoph Kronenberg aus Wuppertal. Staubwolke Fahrer Christian Uelpenich kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 44 kmh. Damit geht ein toller Renntag zu Ende. Vor allem im Kölner Raum hat es zuletzt einige Absagen von Rennen gegeben. „Es ist nicht so einfach, Sponsoren zu finden. Da hat auch der teilweise schlechte Ruf des Radsports mit zu tun“, berichtet Pressewart Holger Buhr. Für ihn ist „sauberer Radsport“ ein zentrales Thema. So wird bei der Staubwolke Refrath bereits den Jüngsten in Seminaren vermittelt wie richtige Ernährung und Training aussieht. „Auch wo Doping anfängt. Bereits die Kopfschmerztablette vor dem Rennen ist nicht in Ordnung“, ergänzt Holger Buhr.

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