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„Best Trick Contest“ in Mechernich: Große Sprünge mit kleinem Brett

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Beim "Best Trick Contest" konnten die Jugendlichen der Mechernicher Skateszene ihr Können auf dem Board beweisen.  Foto: Cedric Arndt
Bei dem „Best Trick Contest“ haben zahlreiche Skater aus Mechernich und Umgebung ihre Fähigkeiten auf dem Skateboard miteinander verglichen. Bevor der Wettbewerb starten konnte, griffen die Skater aber erstmal zum Putzlappen.  Von
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Zeitgleich zu den „X-Games“ in München kommt auch die Mechernicher Skaterszene zusammen, um ihre Fähigkeiten auf dem Board untereinander zu messen.

Unter dem Titel „Best Trick Contest“ hatte Nathaniel Wiskirchen den Wettbewerb gemeinsam mit Jan Hochgürtel, Robert Deimann und Simon Schmalen auf die Beine gestellt – und viele junge Leute waren diesem Aufruf gefolgt.

Skaterpark in Eigenregie aufgebaut

Der Skatepark im Mechernicher Schulzentrum ist im Herbst vergangenen Jahres von den vier Organisatoren des Wettstreits in Eigenregie aufgebaut worden.

Nachdem sich die Idee in den Köpfen festgesetzt hatte, hatten sie einen Bürgerantrag gestellt. Und die Stadt hatte prompt grünes Licht für das Projekt gegeben.

Auch die Jüngeren zeigten eindrucksvoll ihr Können. Foto: Cedric Arndt

Vier Tage lang hatten die jungen Sportler in mühevoller Kleinarbeit die Pflastersteine aus dem Boden gerissen, damit die Fläche asphaltiert werden konnte. Nur anderthalb Monate später wurde der Park fertiggestellt; er ist seitdem Treffpunkt für Skatefreunde aus dem gesamten Stadtgebiet.

Für den „Best Trick Contest“ wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt, Skater über 14 und Skater unter 14 Jahren. Jeder hatte die Gelegenheit, mit seinem „Run“ die Jury zu beeindrucken. Ein solcher „Run“ dauert 45 Sekunden, in denen so viele Tricks wie möglich vorgeführt werden sollen. „Entscheidend für die Endwertung ist die Schwierigkeit der einzelnen Sprünge und ob sie auch gestanden wurden“, erklärte Jan Hochgürtel.

Erst einmal trockenwischen

„Schafft jemand einen »Stay on«, also einen kompletten »Run«, ohne vom Board zu fallen, stehen die Chancen auf den Sieg schon gar nicht schlecht.“ Doch vor den großen Sprüngen musste erst einmal ganz profane Arbeit geleistet werden: Weil es geregnet hatte, musste der Park erst noch trockengewischt werden, bevor der Wettbewerb beginnen konnte.

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Einen zusätzlichen Ansporn für die Jugendlichen bildeten die Siegesprämien. Der 16-jährige Pascal Treichler, der bereits ein eigenes Modelabel mit dem Namen „Mopped“ besitzt, stellte für die Gewinner T-Shirts, Kappen und Schuhe als Preise zur Verfügung. Bei den Teilnehmern unter 14 Jahren errang Paul Joa den ersten Platz, bei den Älteren konnte sich Jim Ramer gegen die Konkurrenz durchsetzen.

„Nachdem sich endlich die Sonne zeigte, konnten wir mehr als 50 Besucher begrüßen“, sagte Nathaniel Wiskirchen. „Das hat definitiv Wiederholungsbedarf.“

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