Eine Momentaufnahme vom vergangenen, noch schneefreien Wochenende dürfte das letzte fotografische Zeugnis darüber sein, dass an der Kommerner „Optima-Kreuzung“ jahrzehntelang ein Gebäude stand, in dem Möbel verkauft wurden. Auch das verbliebene „Türmchen“ ist am Donnerstag dem Erdboden gleichgemacht worden.
Mit den Abrissarbeiten hinkt man gewaltig dem Zeitplan hinterher. Im November wurde begonnen, Ende Dezember sollte der Abbruch erledigt sein. Doch der massive Stahlbeton erwies sich als recht standhaft. Der Bauschutt wird verwendet, um das in Richtung Kreisverkehr Mechernicher Weg abschüssige Gelände zu nivellieren. Auf das dann ebene Terrain wird ein Gebäude gesetzt, in das der Discounter Lidl, ein Getränkemarkt und eine Bäckerei einziehen. Die Bäcker werden unter einem Glaskubus ihrem Handwerk nachgehen und sich bei der Arbeit über die Schultern gucken lassen. Die Eröffnung war für den 1. Juli vorgesehen. Ob sich dieser Zeitplan nach den Verzögerungen beim Abriss noch einhalten lässt, ist aber fraglich.



