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GNTM - Folge 5: Kleidergezupfe mit Thomas Rath

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Topmodel-Dauergast Christian Rath begutachtet das Outfit der Kölnerin Maike. Foto: Oliver S./ProSieben
Posen vor der Kamera und dabei gut aussehen – das muss ein Model können. In Folge fünf von „Germany's Next Topmodel“ verlangte Heidi Klum von ihren Mädchen auch noch schauspielerisches Talent - manch einer wurde das zu viel.  Von
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In Folge fünf der aktuellen Staffel von „Germany's Next Topmodel“ ging es zu Beginn gleich hart zur Sache: In einem Gefängnis drehten die Kandidatinnen mit Filmstar Peter Stormare („Prison Break“) ein Werbevideos. „Hier sieht es zwar nicht schön aus, aber schließlich müssen meine Models ja auch den Glanz in die Hütte bringen“, flötete Heidi Klum. Eine Glanzleistung (O-Ton Regisseur Jonas Åkerlund) erbrachte die 16-jährige Anna-Maria. Auch Veronika (22) würde Åkerlund (unter anderem bekannt von Musikvideodrehs mit „Madonna“ und „Rammstein“) von der Stelle weg buchen. Eine Überraschung war auch das sonst so graue Mäuschen Jaqueline (16), die mit ihrem schauspielerischen Talent sogar Stormare in den Schatten gestellt habe, wie Thomas Hayo erwähnte.

Meckern übers Outfit nicht erwünscht 

Sabrina (20), die letzte Woche noch von Heidi für ihr „One Million Dollar Smile“ gelobt wurde, bekleckerte sich nicht gerade mit Ruhm: Sie äußerte wohl zu offen ihre Meinung zu dem ihr zugeteilten Outfit, was bei der Entscheidung am Ende der Folge prompt zu Diskussionen mit der Jury führte.

 Doch bevor die Entscheidung anstand, mussten sich die 15 Mädchen bei einer Green-Screen-Challenge paarweise eine Szene ausdenken und diese in einem Auto vor einer grünen Leinwand spielen. Per Computer wurde der passende Hintergrund später eingefügt. „Die macht mich jetzt echt sauer“, sagte Lovelyn (16) bei den Vorbereitungen. Mit „die“ war die rothaarige Kölnerin Maike (19) gemeint. Die beiden Mädchen konnten sich nicht auf einen Handlungsablauf einigen, was beim Dreh dann zu Problemen führte. „Das ist eine blöde Szene, die beiden reden nur, man kann keine schauspielerischen Emotionen sehen“, so Hayo. Über den Gewinn der Challenge, einen Besuch in den Universal Studios, freuten sich Anna Maria (16) und Leonie (16). Letztere hatte vor laufender Kamera auf Kommando angefangen zu weinen und damit Lob geerntet. „So viel Emotion – das könnte nicht mal ich“, so Modelmama Heidi.

Kölnerin Maike mit Daunenjacke am Strand 

Zum gemeinsamen Strandtag kam Kölnerin Maike (19) mit Daunenjacke und Schal, während sich die anderen Mädchen im Bikini räkelten. Grund dafür seien aber nicht ihre Launen, sondern lediglich Hals- und Kopfschmerzen, wie die Rothaarige erklärte. „Sie wendet sich oft ab, das ist uns schon länger aufgefallen“, so Marie (16).

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Spätestens beim Auftritt Thomas Raths war die schlechte Stimmung jedoch wieder verflogen. Mit bunten Abendroben kam der nämlich zur Modelvilla in den Hollywood Hills. Alle Nachwuchsmodels schienen mit den Kleidern glücklich – bis auf Christine. Ganze dreimal musste sich die 16-Jährige umziehen, bis sie mit sich zufrieden war. Doch nicht genug der Aufmerksamkeit: Auf dem Weg zu einem alten Kino, wo die Entscheidung stattfand – Thomas Rath hatte eine Limousine mit Musik und Minibar vorfahren lassen – sollte es doch noch Tränen geben. Christine saß direkt neben dem Lautsprecher, aus dem Musik dröhnte, die sie dann zum Weinen brachte. Bei den anderen Mädchen führte das zu hochgezogenen Augenbrauen.

Um die unscheinbare Jaqueline (16) kümmerte sich Designer Thomas Rath ebenfalls: „Ich will dass sie bei der Entscheidung morgen alle umhaut. Dafür muss ich ihrem Stylefaktor etwas nachhelfen.“ Gesagt, getan – Jaqueline haute alle um. Modelmama Heidi war begeistert und Thomas Rath entzückt von seinem eigenen Werk.

Nur über die Falten in seinen Kleidern, verursacht durch das Hinsetzten der Kandidatinnen während der Pausen, war der Designer nicht entzückt. Hauptschuldige Jessika (16) musste dann auch gehen und bekam kein Video. Sie sei einfach zu jung und unreif, so Jurymitglied Enrique Badulescu (wo war der eigentlich sonst in dieser Folge?). Kölnerin Maike wackelte erstmals nicht bei der Entscheidung. Christine, die mit unbedachten Äußerungen gerne mal den Unmut der anderen Mädchen auf sich zog, durfte ebenfalls mit in die nächste Runde. „Das allerdings wird kein Zuckerschlecken“, so Heidi. Ein Sportcamp erwartet die noch verbliebenen 14 Mädchen nächste Woche.

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