Medien
Nachrichten aus dem Medienbereich und TV-Kritiken

Vorlesen
0 Kommentare

Tanzshow: Bittere Tränen bei „Let’s dance“

Erstellt
Die dritte Folge von „Let’s dance“ war zwar unterhaltsam, die großen Momente aber fehlten. (Symbolbild) Foto: dpa
Für die Tränen ist in der sechsten Staffel von „Let’s dance“ Simone Ballack zuständig. Denn auch in der dritten Folge gab es Kritik von der Jury. Für Liebesgerüchte sorgte unterdessen Ex-Bachelor Paul Jahnke.  Von
Drucken per Mail

„Das Kleid ist sehr schön.“ Wenn Juror Joachim Llambi bei „Let’s dance“ sein Urteil so beginnt, dann darf man nichts Gutes erwarten. Das wusste auch Simone Ballack, deren einzige Berechtigung für die Teilnahme an der Show der Fakt „Ex-Frau von Michael Ballack“ ist. Und ihr Tango kam dann auch nicht gut an bei den Juroren. Dasselbe Schicksal hatte sie bereits in der Vorwoche erleiden müssen. Und Tanzpartner Erich Klann fasste ihre Gemütslage mit angemessen traurigem Gesichtsausdruck zusammen: „Der Simone geht es emotional sehr schlecht. Sie ist ganz unten angekommen.“ Für die Tränen ist in dieser Staffel also Frau Ballack-Ex zuständig.

Mehr dazu

Über die wirklich wichtigen Dinge, Sylvie van der Vaarts Beziehungsstatus, sprach die Holländerin nur vor der Show. Da teilten sie und Hartwich Sticheleien in Richtung der Klatschmagazine aus, die sich jede Woche mit Spekulationen über ihren Beziehungsstatus überschlagen. Für Liebesgerüchte in der Show musste dann also ein anderer herhalten. Und da ist Ex-Bachelor Paul Jahnke natürlich die Idealbesetzung. Mit Perlweißlächeln flirtete er seine Partnerin an, kam aber auch mit seinen Tanzkünsten bei der Jury gut an. Herr Llmabi fand es zumindest sehr ordentlich.

Den Part des Ewig-Gutgelaunten spielt in diesem Jahr Ballermannsänger und „Big Brother“-Veteran Jürgen Milski. Die kölsche Frohnatur bedient alle Klischees über Rheinländer, allerdings so nett und überzeugend, dass man ihn irgendwie mögen muss.. Das mit dem Tanzen ist nicht so richtig seins, aber man kann nicht alles können. Und am Ende setzte er sich dann auch gegen Moderatorin Marijke Amado, die ebenfalls ums Weiterkommen zittern musste, durch. Die war allerdings durch eine Verletzung gehandicapt.

Fürs gute Aussehen ist dieses Jahr neben dem Bachelor vor allem GZSZ-Schauspielerin Sila Sahin da. Und weil sie nicht nur aussieht wie eine Tänzerin sondern sich auch noch bewegen kann, hat sie sicherlich gute Chancen aufs Finale. Die hat auch Juror Jorge Gonzales, zumindest, wenn es darum geht, wer am schönsten die Punkte präsentiert und am unverständlichsten seine Urteile vorträgt. Doch der Kubaner mit dem ausgeprägten spanischen Akzent ist mit Begeisterung bei der Sache. Das tut der Show gut.

Auch die dritte Ausgabe von „Let’s dance“ war unterhaltsam, wenn auch die Verlängerung der Show auf fast drei Stunden zu einigen Längen führte. Und die ganz großen Momente, sie fehlten. Aber das kann ja noch kommen.

Auch interessant
TV-Programm
Kino oder Film suchen
Suchen
Kinofilm, Schauspieler oder Regie
Kino, PLZ oder Ort

Kinoprogramm

Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
Kleinanzeigen
FACEBOOK