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TV-Tipp „Rach deckt auf“: Aufklärungsarbeit von Rach

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Christian Rach (3. v. l.) hat eine neue Aufgabe gefunden. Foto: RTL
Eine neue Aufgabe für Christian Rach. Der Koch- und Ernährungsexperte des Privatfernsehens leistet wertvolle Aufklärungsarbeit. In seinem neuen Format wird noch journalistischer gearbeitet. Unser TV-Tipp für Montag, den 8. Juli.  Von
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Unser TV-Tipp für Montag, 8. Juli

Dass das Mindesthaltbarkeitsdatum von der Lebensmittelindustrie weitgehend willkürlich festgesetzt wird, dürfte mittlerweile bekannt sein; die meisten Joghurts, deren Haltbarkeit seit zwei oder gar drei Wochen abgelaufen ist, kann man jedenfalls noch bedenkenlos essen.

Abgelaufene Ware aber nehmen Supermärkte konsequent aus den Regalen, nur so schafft man schließlich Platz für neue und hält den Verschwendungskreislauf, der in der weltlichen Welt in Bezug auf Lebensmittel herrscht, so richtig schön in Schwung. Christian Rach, passionierter „Ich mag gerne bunte Hemden mit komischen Mustern“-Träger, ehemaliger Sternekoch und seit vielen Jahren der große Kümmerer, Aufklärer und große Zampano in Sachen Besseresser bei RTL, widmet sich in der vorerst letzten Folge von „Rach deckt auf“ (20.15 Uhr) dem Thema Lebensmittelverschwendung.

Im Müll deutscher Supermärkte findet Rach zum Beispiel knackige Äpfel, goldgelbe Bananen und eben volle Joghurt-Paletten. Die Begründung für diese Form der Verschwendung: „Wegwerfen ist billiger als Waren zu verschenken!“ Inwieweit ist die Mindesthaltbarkeit von der Lebensmittelindustrie manipuliert, woher rührt die Angst der Kunden vor vermeintlich schlecht gewordener Ware? Und wieso müssen Lebensmittel eigentlich optisch einwandfrei sein? Weil außer „Das Auge isst mit“ nichts gilt? Beim Blick hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie erfährt Rach, wofür das Haltbarkeitsdatum wirklich steht – und beweist im Anschluss, dass „abgelaufene“ Ware durchaus taugt, um daraus eine leckeres Menü zu kochen.

Das Ansinnen des Formats ist aller Ehren wert, ändern wird sich trotz gut gemeinter Aufklärungsarbeit so wie nichts bis gar nichts; da ist dann doch die mächtige Lebensmittelindustrie vor.  

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