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TV-Tipp: Rentables Geistaufgeben

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700.000 Tonnen Elektroschrott fallen in Deutschland jährlich an, von Spül- und Waschmaschinen über Drucker bis hin zu Handys und Computern. Foto: dpa
Unser TV-Tipp für Montag, 28. Januar: „Schmeiß weg, kauf neu! – Warum nicht mehr repariert wird“ ist eine erhellende Reportage. An mehreren Beispielen vergleichen die Macher Fertigungskosten, Ladenpreise und Reparaturkosten.  Von
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Montag, 28. Januar

700.000 Tonnen Elektroschrott fallen in Deutschland jährlich an, von Spül- und Waschmaschinen über Drucker bis hin zu Handys und Computern. Sind all diese Geräte so kaputt, dass sie nicht mehr repariert werden können? Eher nicht. Aber eine Reparatur wäre in den meisten Fällen ein wirtschaftlicher Totalschaden, einfach das Nachfolgemodell kaufen ist billiger.

Zumindest für die Industrien, die all diese Produkte herstellen und deren Konzepte zur Steigerung ihrer Umsätze auf eines garantiert nicht auslegt sind: Nachhaltigkeit. „Schmeiß weg, kauf neu! – Warum nicht mehr repariert wird“ (WDR, 22.00 Uhr) heißt die Reportage, die zu ergründen versucht, warum mitunter vom Hersteller eine Instandsetzung nicht mal vorgesehen ist.

Anhand von drei Beispielen – Spülmaschine, Drucker, Auto – vergleichen die Macher des Films Fertigungskosten und Ladenpreise und erfahren dabei, dass sich auf oft monopolisierten Märkten eine Reparatur nicht lohnt; dem Kunden ein neues Produkt zu verkaufen, das dann wiederum nur Mindeststandards erfüllt und kurz nach Ablauf der Garantie den Geist aufgibt, ist für die Hersteller allemal rentabler.

Erhellende Reportage, an deren Ende jedoch eine betrübliche Erkenntnis bleibt: Der Kunde, der ja angeblich König ist, ändert an solchen Verhältnissen rein gar nichts.   

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