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Vorgezappt: „Transpapa“ - Bernd wird zu Sophia

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Doppelte Identitätskrise: Devid Striesow als "Sophia" und Luisa Sappelt als Maren.  
Unser TV-Tipp für Mittwoch, 5. Dezember: Ein sehenswertes Identitätsdrama mit Devid Striesow und Sandra Borgmann um einen Ehemann und Familienvater, der merkt, dass er im falschen Körper lebt.  Von
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Mittwoch, 5. Dezember

Auf einmal sieht der Papa aus wie eine Frau. Und will auch eine sein. Für Maren, 15, bricht ihre kleine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Erzeuger in Klamotten rumläuft, die auch ihre Mutter tragen könnte und sie sehen muss, dass der Mensch, den sie bisher als Vater kannte, seine Transsexualität mit allen Konsequenzen lebt. Bernd ist jetzt Sophia und gondelt nicht, wie Marens Mutter ihr jahrelang vorgegaukelt hat, zwecks Erleuchtung durch die Weltgeschichte. Sondern lebt fern der Familie als Frau in einem anderen Bundesland.

„Dein Vater lebt jetzt als Frau“, sagt Marens Mutter Ulrike  und wirkt dabei angemessen ratlos. Woraufhin der Teenager nur verwirrt „Als wa-haaas?“ fragen kann. „Transpapa“ (SWR, 22.00 Uhr) heißt das Identitätsdrama, das einerseits zeigt, wie Bernd alias Sophia sich in ihrem neuen Leben Tag für Tag beweisen muss. Und andererseits einen Blick auf den Teenager Maren wirft, der es nun wahrlich nicht leicht hat: Wie soll man bloß seine Rolle als junge Frau finden, während man gleichzeitig den eigenen Vater bei seinem Kampf beobachtet, als biologisch erwachsener Mann ins Leben einer erwachsenen Frau zu finden?

Sehenswert – auch weil die nicht mehr existente Familie (neben Devid Striesow als Sophia spielen ebenso toll Sandra Borgmann als Mutter und Luisa Sappelt als Maren) in aller Tragik immer wieder einen Hauch von Humor findet.

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