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Vorgezappt: Und täglich grüßt das Aschenbrödel

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Zarte Schönheit: Aschenbrödel-Darstellerin Libuše Šafránková. Foto: Archiv
Unser TV-Tipp für den 1. Weihnachtstag, 25. Dezember: „Drei Nüsse für Aschenbrödel“, eine zeitlos winterschöne Märchen-Adaption aus dem ehemals kommunistischen Machtbereich.  Von
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Dienstag, 25. Dezember

Wir haben Strichlisten auf Bierdeckeln geführt, uns von bis zu drei Flipcharts unterstützen assistieren lassen und natürlich auch diverse Excel-Tabellen angelegt. Das Ergebnis war immer ein und dasselbe. 13 Mal wird rund um die Weihnachtstage 2012 „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ ausgestrahlt (wir empfehlen jetzt einfach mal den RBB, 20.15 Uhr).

Programmvielfalt sieht selbstverständlich anders aus, aber das ist uns ausnahmsweise völlig schnurz. Die Märchen-Adaption, in den frühen 70ern entstanden  als tschechisch-ostdeutsche Koproduktion, gehört zu Weihnachten wie der Coca-Cola-Weihnachtsmann, sie wird alle Jahre wieder im Farbfernsehen platziert, und überhaupt sind Traditionen ja dazu da, um gehegt und gepflegt zu werden.

Und so begegnen wir gerne aufs Neue der zarten Schönheit von Aschenbrödel-Darstellerin Libuše Šafránková (zum Zeitpunkt des Drehs süße 19), dem Schimmel Nikolaus, der Eule Rosalie, dem Hund Kasperle und nicht zuletzt Kostümen, deren nicht selten ausufernde Formen (einer der Hüte der bösen Stiefmutter!) und schreiende Farben das eher Unwahrscheinliche im Nachhinein doch wahrscheinlich erscheinen lassen: Gab es in den inzwischen historischen Staaten ČSSR und DDR doch synthetische Drogen?

Wie auch immer: „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ bleibt auch kurz vor dem 40. Filmgeburtstag winterschön, und die Musik von Karel Svoboda umrahmt das Märchen mit weichem Flausch.      

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