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100-Meter-Final: Flaschenwerfer wird der Prozess gemacht

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Der Flaschenwerfer Ashley Gill-Webb wird nach seiner Aktion abgeführt. Foto: AFP
Es war der größte Skandal bei den Olympischen Spielen in London: Ein Engländer muss sich nun nach dem Flaschenwurf Richtung Sprintkönig Usain Bolt vor einem Gericht verantworten. Der 34-Jährige weist die Vorwürfe aber entschieden zurück.
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London

Sekunden vor dem Start des 100-Meter-Finales bei den Olympischen Spielen in London warf ein Mann eine Flasche in Richtung Usain Bolt - jetzt muss er sich vor Gericht verantworten. Der 34-Jährige soll den jamaikanischen Weltrekordhalter beschimpft und verbal bedroht haben, während er sich auf den Zuschauersitzen vordrängelte und die Plastikflasche hinter die Startlinie schleuderte, berichteten Zeugen am Donnerstag vor Gericht in London.

Das Ganze passierte am 5. August während des Finales der Männer, das Bolt gewann. Die holländische Judoka Edith Bosch hatte zufällig dabeigestanden und den Mann, der aus der Grafschaft Yorkshire kommt, überwältigt. Er weist die Vorwürfe zurück. Der Richter erklärte am Donnerstag, es sei dem Mann zu dem Zeitpunkt nicht gut gegangen, nannte aber keine Details. Im weiteren Verlauf des Prozesses solle dies berücksichtigt werden. (dpa)

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