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Basketball: Gießen stellt Insolvenzantrag

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Die Gießener Spieler Gerrit Terdenge (v.l), Anton Gavel, Christopher Anrin und Logi Gunnarsson. Foto: dpa
Der Insolvenzantrag der LTi Gießen 46ers und Zuschauerausschreitungen in Bayreuth haben die sportlichen Schlagzeilen in der Basketball-Bundesliga überschattet.
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Frankfurt/Main

Der Insolvenzantrag der LTi Gießen 46ers und Zuschauerausschreitungen in Bayreuth haben die sportlichen Schlagzeilen in der Basketball-Bundesliga überschattet. An einem turbulenten Spieltag baute Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg seine Führung aus. Einen Tag nach der Niederlage von Alba Berlin gegen Oldenburg gewannen die Franken am Samstag gegen die Telekom Baskets Bonn mit 92:78.

Bayern weiter im Aufwärtstrend

Die Bayern setzten derweil ihren Aufwärtstrend fort. Die Münchner gewannen bei Phoenix Hagen klar mit 123:97 und feierten den dritten Sieg in Serie. Nur im ersten Spiel unter seiner Leitung in Berlin musste Svetislav Pesic mit dem FCB eine Niederlage einstecken. Bester Werfer bei den Bayern war Chevon Troutman mit 29 Punkten.

Das Spiel der Eisbären Bremerhaven beim BBC Bayreuth (89:69) stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Wegen eines Defekts an der störungsanfälligen Hallenuhr musste die Partie bereits nach wenigen Sekunden unterbrochen werden, erst nach 18 Minuten ging es weiter. Schiedsrichterin Anne Panther stand durch umstrittene Entscheidungen früh in der Kritik. Als die Rostockerin nach einem Ballgewinn von Bayreuths Kevin Hamilton auf Rückfeld entschied, flogen Gegenstände aufs Feld. Eine sogenannte Klatschpappe traf auch ihren Assistenten Julian Groll. Panther ließ daraufhin nach Absprache mit dem Technischen Kommissar Albert Schencking zunächst einen Zuschauerblock räumen, in der Halbzeitpause einen weiteren.

Bayreuths Geschäftsführer Manfred Schöttner rechnet nun mit einer Geldstrafe: „Das war ein absolut richtiger Pfiff. Souveränität sieht zwar anders aus, aber die Entscheidung, den Block räumen zu lassen, ist durch die Regularien abgedeckt. Wir sind verantwortlich für Schutz und Sicherheit der Schiedsrichter.“

Schiedsrichter von Gegenstand getroffen

Nach dem Spiel wurde beim Gang in die Kabine nochmals ein Schiedsrichter von einem Gegenstand getroffen. Die Personalien des Werfers wurden polizeilich erfasst, die Unparteiischen unter Polizeischutz aus der Halle geleitet. „Das habe ich auch noch nie erlebt, das ist eine neue Erfahrung für mich“, erklärte Bayreuths Trainer Marco van den Berg. „Die Fans sind genauso frustriert wie wir. Da macht man Fehler. Das ist kollektiver Frust.“

Bei den Bonnern, die vor der Partie die Trennung von Patrick Ewing Jr., dem Sohn der gleichnamigen NBA-Legende, bekanntgegeben hatten, kam Benas Veikalas auf 16 Zähler. Trainer Michael Koch war trotz der Niederlage zufrieden: „Was bei Bamberg von der Bank kommt, das ist schon enorm. Ich bin stolz auf meine jungen deutschen Spieler.“

Eine überraschende Niederlage gab es für ratiopharm Ulm. Der Vizemeister unterlag beim Tabellenschlusslicht LTi Gießen 46ers mit 69:72. Elvir Ovcina machte 16 Sekunden vor dem Ende den Erfolg der Mittelhessen perfekt. Allerdings wurde die Freude der Gastgeber getrübt. Nach dem vierten Saisonsieg gab der Klub bekannt, dass er „aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit“ beim Amtsgericht Gießen einen Insolvenzantrag gestellt hat. Dennoch wollen die 46ers weiter am Spielbetrieb teilnehmen. BBL-Geschäftsführer Jan Pommer bezeichnete den Schritt als „durchaus irritierend“. (dpa)

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