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Basketball: Pesic macht Hoeneß froh

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Bayern-Trainer Svetilslav Pesic Foto: Bongarts/Getty Images
Die Basketballer von Bayern München eilen von Sieg zu Sieg. Das Geheimnis für den Lauf sieht Klub-Präsident Uli Hoeneß einzig und allein im Wechsel an der Seitenlinie. Erfolgstrainer Svetislav Pesic hat sein neues Team ganz schnell auf Kurs gebracht.
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München

Svetislav Pesic fand die richtigen Worte, als die Sache zu kippen drohte. Und das Publikum bekam am Ende doch, was es immer erwartet. Einen Sieg, schon den siebten nacheinander. Unter Erfolgstrainer Pesic haben sich die Basketballer von Bayern München schnell von ihren Problemen befreit, schneller als erwartet. Bis auf den dritten Tabellenplatz hat sich die Mannschaft mit der besten Serie der Vereinsgeschichte bereits vorgearbeitet.

Seit etwas mehr als sechs Wochen hat der 63-jährige Pesic in München das Sagen. Sein guter Ruf ist ihm vorausgeeilt, und der Serbe hat gehalten, was man sich stets von ihm verspricht. Abgesehen vom Debüt bei Alba Berlin haben die Bayern unter dem früheren Bundestrainer kein Spiel verloren.

Beim 84:72 (49:39) gegen den BBC Bayreuth hielt die Siegesserie, auch wenn es zwischenzeitlich mal eng wurde. „Wie wir das letzte Viertel gespielt haben, so muss der FC Bayern spielen. Mit hoher Intensität und mit dieser Verteidigung“, sagte Pesic nach dem Sieg zum Auftakt der Rückrunde. Das Lob beinhaltete auch Kritik, denn es gibt schließlich immer etwas zu verbessern.

Pesic betont das oft, so auch am Sonntag: „Kontinuität ist bei uns gefragt, und die haben wir noch nicht erreicht.“ Pesic meint die Kontinuität über 40 Spielminuten, denn beim Blick auf die Resultate gibt es absolut nichts auszusetzen. Die Bayern eilen von Sieg zu Sieg. Die letzten fünf Heimspiele wurden gewonnen, Bonn, Tübingen und Bremerhaven waren im Dome völlig chancenlos - dazu wurde beim Erfolg gegen Vizemeister ratiopharm Ulm (80:78) endlich auch mal ein „Großer“ geschlagen.

Uli Hoeneß platzt vor Glück

Das Publikum dankt es dem Team und trägt seinen Teil zum Aufschwung bei. „Die Halle war bereits zum dritten Mal in Folge ausverkauft. Das freut mich und auch die Mannschaft“, sagte Pesic. Auswärts sorgen die Bayern regelmäßig für volle Ränge, allein deshalb, weil sie polarisieren. Zu Hause war das nicht mehr so gewesen, bevor Pesic das damals völlig verunsicherte Team übernahm. Mittlerweile sind die 6700 Plätze der Arena wieder gefüllt. „In München will man eben Erster oder Zweiter sein, dann läuft das auch“, sagte Uli Hoeneß der Bild-Zeitung mit Blick auf die Zuschauerzahlen.

Das Geheimnis für den Lauf sieht der Klub-Präsident einzig und allein im Wechsel an der Seitenlinie: „Den Erfolg haben wir Pesic zu verdanken.“ Zwar sind die Bayern nicht Erster und auch noch nicht Zweiter, doch das könnte sich schon am nächsten Spieltag ändern. Dann steht das Rückspiel in Hoeneß' Geburtsstadt Ulm auf dem Programm, mit einem Sieg könnten sich die punktgleichen Bayern (24:12) am Gegner vorbeischieben.

Doch auch jetzt sind die ambitionierten Bayern trotz des verkorksten Saisonstarts schon da angekommen, wo sie hinwollen. In der Spitzengruppe. Lediglich Primus Brose Baskets Bamberg (30:4) ist nach wie vor in der Tabelle weit weg, doch der Meister hat wie Alba Berlin noch ein hartes Programm in der Euroleague vor sich. Elf Spiele müssen die beiden Konkurrenten bis Anfang April zusätzlich absolvieren, die Bayern haben auf die Teilnahme am Europapokal verzichtet. Auch in dieser und in der nächsten Woche sind Bamberg und Berlin gefordert, München hat Pause.

Allstar-Game am Wochenende

Wegen des Allstar-Games am Wochenende in Nürnberg ruht der Ligabetrieb für zwei Wochen. Die Bayern können sich in aller Ruhe auf das Topspiel bei den Ulmern vorbereiten, während diese vorher noch nach Kasan und Istanbul reisen müssen. Es geht schließlich auch im Eurocup weiter. Pesic muss sich über solche Dinge überhaupt keine Gedanken machen. Die ganze Konzentration gilt der Bundesliga. Eine komfortable Situation und zweifellos ein Vorteil, wenn man Meister werden will. Früher oder später.

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