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Dirk Nowitzki: Dallas verliert Duell mit Lakers

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Dirk Nowitzki. Foto: dpa
Mit hängendem Kopf ging Dirk Nowitzki vom Feld. Auch mit dem Würzburger in Topform haben die Dallas Mavericks eine bittere Niederlage im Kampf um die Playoffränge hinnehmen müssen. Bei den LA Lakers war ein anderer Superstar einfach nicht zu stoppen.
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Dallas/Berlin

Trotz einer Gala von Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks einen harten Rückschlag im Rennen um die NBA- Playoffplätze kassiert. Auch mit einer Saisonbestleistung von 30 Punkten und 13 Rebounds konnte der Würzburger das 99:103 gegen die Los Angeles Lakers nach zuletzt drei Siegen in Serie nicht verhindern. Im Duell der beiden Basketball-Superstars brillierte Kobe Bryant für die Kalifornier und kam auf 38 Zähler, zwölf Rebounds und sieben Assists. „Er ist in deutlich besserer Verfassung, er ist immer noch einer der Größten“, lobte Coach Rick Carlisle dennoch die Leistung von Nowitzki, der zu Saisonbeginn wegen einer Knie-Operation gefehlt hatte.

Beim Stand von 99:102 verpasste Mavericks-Flügelspieler O.J. Mayo vier Sekunden vor Schluss den möglichen Ausgleich, Bryant sicherte den dritten Lakers-Erfolg nacheinander mit einem getroffenen Freiwurf. Damit liegen die Mavs, die am Freitag mit 104:100 bei den New Orleans Hornets gewonnen hatten, in der Western Conference weiter hinter den neuntplatzierten Lakers. Die Houston Rockets auf dem achten und letzten Playoffrang haben sechs Siege mehr als Dallas auf dem Konto.

Zwischenzeitliche Lakers-Führung

Schon in einer engen ersten Halbzeit konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Nachdem die Mavs das Auftaktviertel mit drei Punkten (30:27) für sich entschieden hatten, sorgte vor allem der überragende Bryant für Akzente und eine zwischenzeitliche Lakers-Führung. Mitte des zweiten Durchgangs durchbrach der 15-malige All-Star mit einem Drei-Punkte-Wurf erst als fünfter NBA-Spieler die Schallmauer von 31 000 Zählern. Im Alter von 34 Jahren ist Bryant zudem der jüngste Profi, dem dies gelang. „Ich habe daran gearbeitet“, sagte er angesichts von drei getroffenen Dreiern in der Halbzeit mit einem Lächeln.

Die Mavs, bei denen der deutsche Nationalcenter Chris Kaman nach einer Gehirnerschütterung sein Comeback feierte, glichen durch einen 7:1-Lauf vor der Pause aus. Mit acht Punkten hielt Nowitzki sein Team auch im dritten Abschnitt im Spiel. Als der 34-Jährige einen Fast-Break Mitte des Schlussviertels per Dunking zum 90:87 abschloss, erreichte die Atmosphäre im American Airlines Center endgültig Playoff-Charakter.

Wenig später kassierte Nowitzki in der aufgeladenen Stimmung wegen seiner lautstarken Kritik über einen ausgebliebenen Foulpfiff der Schiedsrichter ein technisches Foul. Zum Ende konnte aber auch der Finals-MVP von 2011, der sein erstes Double-Double (zweistellige Werte in zwei Kategorien) der Saison erzielte, die bittere Niederlage nicht abwenden. (dpa)

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