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Nach Bomben-Explosionen: NBA und NHL sagen Spiele ab

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Die Polizei von Boston nach den Anschlägen Foto: AFP
Nach den Bomben-Explosionen in Boston wurden zwei Sportveranstaltungen abgesagt. Das NBA-Spiel zwischen den Boston Celtics und den Indiana Pacers wurde gestrichen. Die NHL-Partie zwischen den Boston Bruins und den Ottawa Senators wurde verschoben.
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Boston

Nach den Bomben-Explosionen im Zieleinlauf des Boston-Marathons mit drei Toten und über 140 Verletzten am Montagabend (MESZ) hat die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA die Partie zwischen Rekordmeister Boston Celtics und den Indiana Pacers ersatzlos gestrichen.

Auf die am 20. April beginnenden Play-offs hat die Absage keinen Einfluss. Indiana startet als Dritter, Boston als Siebter der Eastern Conference in die Meisterrunde.

Zuvor hatte die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL bereits die Begegnung zwischen den Boston Bruins um den deutschen Verteidiger Dennis Seidenberg und den Ottawa Senators kurzfristig abgesagt. Wie die NHL mitteilte, soll die Partie nachgeholt werden.

Beim ältesten Städtelauf der Welt hatten sich am Montag binnen weniger Sekunden zwei Bombenexplosionen ereignet. Nach Medienberichten wurden weitere Sprengsätze entdeckt, die allerdings entschärft werden konnten. Unter den Toten war auch ein achtjähriger Junge. 17 Verletzte sollen sich nach Angaben von CNN in einem kritischen Zustand befinden. Mindestens zehn Opfern mussten Gliedmaßen amputiert werden.

„Wir werden herausfinden, wer das getan hat und warum sie das getan haben“, sagte US-Präsident Barack Obama vor Journalisten im Weißen Haus. „Jedes verantwortliche Individuum, jede verantwortliche Gruppe wird das volle Gewicht der Justiz zu spüren bekommen.“

Die deutsche Spitzen-Läuferin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) twitterte: „Betet für die Verletzten und leider für die Toten und deren Angehörigen! Wahnsinn! Hoffentlich passiert nicht noch mehr!“ Die 32-Jährige hatte den Marathon beim Sieg der Kenianerin Rita Jeptoo (2:26:25 Stunden) in 2:30:09 Stunden auf Platz zehn beendet. Bei den Männern siegte Lelisa Desisa (Äthiopien) nach 2:10:22 Stunden. (sid)

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