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NBA: Mavericks verspielen weiter Kredit

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Dirk Nowitzki beschwert sich beim Schiedsrichter.  Foto: AP/dpa
So langsam können die Dallas Mavericks die Saison abhaken. Durch die Pleite gegen die Brooklyn Nets haben die Texaner kaum noch Chancen auf das Erreichen der Playoffs. Trainer Rick Carlisle war nach der Niederlage mehr als nur bedient. Ganz anders ist die Stimmung in Miami.
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Dallas

Zwei Tage nach dem Auswärtssieg in Atlanta und der neu aufgekeimten Hoffnung mussten Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks im Kampf um einen Play-off-Platz die nächste Pleite hinnehmen. Zum Auftakt einer Serie von sechs Heimspielen nacheinander musste sich der Meister von 2011 den Brooklyn Nets mit 96:113 geschlagen geben.

Mit 32 Siegen und 36 Niederlagen belegen die Texaner in der Western Conference der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA weiter nur den zehnten Platz, haben aber nun wieder drei Pleiten mehr auf dem Konto als die achtplatzierten Los Angeles Lakers. „Das ist ein ganz schlechtes Ergebnis für uns“, sagte Dallas-Coach Rick Carlisle, „die Jungs haben zwei großartige Spiele gemacht, heute aber ihren Job nicht getan.“

Dirk Nowitzki war mit 16 Punkten bester Werfer der Mavericks. Dabei durchbrach der Würzburger erst als zehnter Spieler der NBA-Geschichte die 24.000-Punkte-Marke und hat zudem mehr als 9.000 Rebounds geholt. Nowitzki befindet sich in den Top 10 in der Gesellschaft von Größen wie Wilt Chamberlain, der unter anderem mit 100 Punkten in einem Spiel den NBA-Rekord hält, Kareem Abdul-Jabaar oder Shaquille O'Neal. Herausragender Schütze des Spiels war Brook Lopez von den Nets mit 38 Punkten und 11 Rebounds.

Unterdessens setzte Titelverteidiger Miami Heat seine Siegesserie fort. Die Startruppe aus Florida feierte trotz eines zwischenzeitlichen 27-Punkte-Rückstandes mit dem 98:95 bei den Cleveland Cavaliers ihren 24. Erfolg nacheinander. Damit fehlen Miami noch neun Siege zum NBA-Rekord der Lakers aus der Saison 1971/72. Gegen seinen Ex-Klub Cleveland überragte Miamis Superstar LeBron James mit einem Triple-Double: 25 Punkte, 12 Rebounds und 10 Assists.

Als vierte Mannschaft qualifizierten sich die Indiana Pacers für die Play-offs. Durch die 72:101-Niederlage der neuntplatzierten Philydelphia 76ers bei den Los Angeles Clippers sind die Pacers im Osten nicht von einem der ersten acht Plätze zu verdrängen. Ebenfalls das Ticket für die Meisterrunde in der Tasche haben in der Eastern Conference Titelverteidiger Miami Heat sowie im Westen die San Antonio Spurs und Vizemeister Oklahoma City Thunder. (sid)

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