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NBA-Playoff-Start: Alles dreht sich um Favorit Miami

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Die Miami Heat sind absoluter Titelfavorit Foto: AP/dpa
Die NBA startet in die Playoffs und alle stellen sich nur eine Frage: „Kann jemand die Heat schlagen?" Der Meister aus Miami ist absoluter Favorit auf den Titel. Wir haben für Sie die Playoff-Teilnehmer und ihre Superstars in einer Bildergalerie zusammengefasst.
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Boston

Für Dirk Nowitzki ist die Basketball-Saison in der NBA beendet, für 16 Teams geht sie jetzt erst richtig los. Am Samstag beginnen die Playoffs.

„Eine kompakte 16-Siege-Saison“, sagt Dwyane Wade von Meister Miami Heat. Vier Runden und zwei Monate lang Spannung, Spektakel, Spitzen-Basketball. „Das Licht ist heller, das Popcorn riecht frischer. Du schaust dir die Einspieler auf dem Videowürfel an und bekommst einfach Gänsehaut“, sagt Wade.

Wer krallt sich die NBA-Krone?

Vor zwei Jahren mussten er und seine Heat noch Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks beim Meisterjubel zuschauen. Mittlerweile haben Wade, LeBron James und Chris Bosh die Hackordnung in der Liga jedoch zurechtgerückt. Während Dallas erstmals seit 2000 nicht in der K.o.-Runde dabei ist, peilen Miamis Big Three die Titelverteidigung an.

Die Star-Truppe vom South Beach ist nicht nur für Nowitzki der Topfavorit, sondern liegt auch bei den Buchmachern ganz vorn. Gefolgt von Vizemeister Oklahoma City Thunder und den San Antonio Spurs.

Miami beendete die Vorrunde mit 66 Siegen (Vereinsrekord) als Ligaprimus. Die lokalen Medien bezeichneten die vergangenen Monate als „süße Marmelade“ („Miami Herald“) und schwärmten vor allem von der imposanten Siegesserie über 27 Spiele. LeBron James ließ seinem grandiosen Vorjahr mit den Auszeichnungen zum wertvollsten Spieler (MVP) der Vorrunde und der Finals, dem Meistertitel sowie Olympia-Gold eine weitere Gala-Saison folgen.

Er verzeichnete neue Karriere-Bestmarken in den Kategorien Rebounds, Trefferquote aus dem Feld und von der Dreier-Linie und ist kurz davor, zum vierten Mal innerhalb von fünf Jahren MVP zu werden. „Mit 28 Jahren ist sein Spiel so gut wie nie zuvor und das Team um ihn herum eine Einheit“, schreibt „Sports Illustrated“ - und fragt beinahe schon hilfesuchend „Can anybody beat the Heat?“ („Kann irgendjemand die Heat besiegen?“).

Doch alle Errungenschaften der Vorrunde sind nutzlos, wenn die Saison nicht mit dem Gewinn der Meisterschaft endet. „Champ or Chump“, nennen sie diese Ausgangssituation in Amerika. Titel oder Tränen - es gibt keine Alternative. „Dieses Team wurde zusammengestellt, um Meisterschaften zu gewinnen“, sagt Wade.

Erstrunden-Gegner Milwaukee Bucks gilt nur als Freiwild. Viele sagen Miami im Osten gar einen Spaziergang ins Finale voraus. Zum einen ist das Team so stark, zum anderen beklagen nahezu alle anderen Vereine den verletzungsbedingten Ausfall eines Stammspielers.

Von großem Medien- und Faninteresse ist das Duell zwischen den New York Knicks und Rekordmeister Boston Celtics. Städte und Vereine verbindet eine traditionsreiche Rivalität. New York gegen Boston, das ist nicht nur ein Ostküsten-Klassiker, sondern steht auch für jede Menge Trashtalk. Als sich beide Teams Anfang Januar gegenüberstanden, hatte Bostons Kevin Garnett New Yorks Carmelo Anthony derart beleidigt, dass dieser anschließend von Sicherheitskräften eingekreist vor dem Mannschaftsbus auf den Celtics-Star wartete.

In der Western Conference tun sich selbst die Fachleute schwer mit Prognosen. Hier wurde der letzte Playoff-Platz erst am letzten Vorrunden-Spieltag vergeben - an die Los Angeles Lakers, die sich eigentlich in ganz anderen Sphären sahen.

Nach den Verpflichtungen von Steve Nash und Dwight Howard starteten die Lakers mit dem Ziel Meisterschaft - mussten aber nicht nur Stadtrivale Clippers an sich vorbeiziehen lassen, sondern sogar um die Playoffs zittern. „Und einige dachten, wir würden es nicht schaffen“, twitterte Kobe Bryant leicht zynisch nach dem Erreichen der K.o.-Runde.

Bryant ist mit seinem Achillessehnen-Riss derzeit der prominenteste Kranke vor den Toren Hollywoods - und der Hauptgrund, warum L.A. zum Auftakt gegen San Antonio als Underdog gilt. Erstmals seit 2007 wurden die Lakers in der Vorrunde nur Siebter.

Aufgrund von verletzten Leistungsträgern hatte das Team nur selten die Chance, sich richtig einzuspielen, doch im „LaLa-Land“ waren sie noch nie Freunde von Ausreden oder Entschuldigungen. Und so machte die Tageszeitung „Los Angeles Times“ in ihrer Donnerstagausgabe klar, dass diese Playoff-Teilnahme „keinen Platz in der Liste der großen Vereins-Errungenschaften haben wird“. (dpa)

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