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NBA: Schröders Zukunft entscheidet sich

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Wird als kommender NBA-Spieler gehandelt: Dennis Schröder. Foto: dpa
NBA-Star Dirk Nowitzki bekommt Gesellschaft aus Deutschland: Der 19-jährige Dennis Schröder wird beim Draft, bei dem sich die Klubs unter den besten Nachwuchsspielern ihren Wunschkandidaten aussuchen, als großes Talent gehandelt.  Von
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Köln

Dirk Nowitzki bekommt Gesellschaft aus Deutschland. Beim Draft in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA, bei dem sich die Klubs in der Nacht zum Freitag unter den besten Nachwuchsspielern ihren Wunschkandidaten aussuchen, wird erstmals seit 1998 und Dirk Nowitzki wieder ein Deutscher eine Rolle spielen: Dennis Schröder, der nach allgemeiner Einschätzung seinen Platz in der weltbesten Basketball-Liga sicher haben dürfte.

Schröder ist eines der größten deutschen Talente. Der 19-jährige Aufbauspieler, der für Braunschweig in der Bundesliga spielt, wurde in der abgelaufenen Saison als bester Nachwuchsspieler der Liga ausgezeichnet. Künftig wird er wohl die Möglichkeit haben, gegen die Superstars der Branche zu spielen, wie LeBron James (Miami Heat) und Kobe Bryant (LA Lakers).

Schröder bringt alle Anlagen mit

Ob Schröder das Potenzial zum Profi in den USA hat? Dirk Nowitzki ist vollkommen sicher: „Er bringt die Anlagen für die NBA mit. Guter Drang zum Korb, auch von außen gefährlich. Und er besitzt ein super Auge für die Mitspieler“, sagte der deutsche Superstar der Dallas Mavericks.

Viele Beobachter der Szene stimmen Nowitzki zu: Schröder, Sohn eines deutschen Vaters und einer Mutter aus Gambia, hat die Anlagen, im internationalen Basketball mithalten zu können. Am 20. April dieses Jahres trat er mit einer Weltauswahl junger Talenten gegen die besten Talente der USA beim Nike Hoop Summit auf. Die Weltauswahl siegte –  angeführt von Schröder, der exzellente Statistiken aufweisen konnte und sich somit einmal mehr für die NBA empfohlen hat.

Auch Dirk Nowitzki trat vor dem Start seiner NBA-Karriere beim Nike Hoop Summit auf – und konnte überzeugen. Ohnehin war dieses Spiel schon für viele Stars ein Sprungbrett zu einer großartigen Karriere.

Schröder jedenfalls begann seine Karriere im Alter von elf Jahren. Neben Skateboard-Fahren gehörte das Spielen auf den Braunschweiger Freiplätzen zu seinen Hobbys. Damals wurde der heutige Braunschweiger Co-Trainer Liviu Calin zufällig auf ihn aufmerksam. Er bot dem Elfjährigen eine Art Probetraining an: „Es hat mir dann so gut gefallen, dass ich mit 14 Jahren damit aufhörte, zu skaten“, erzählt Schröder. Aufgrund seines Spielstils wird er immer wieder mit Superstars wie Rajon Rondo (Boston Celtics) verglichen. Schröder sieht das ähnlich: „Nur habe ich auch noch einen guten Wurf, den Rondo nicht unbedingt hat“, sagte der 1,86 Meter große Aufbauspieler gewohnt selbstbewusst.

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Sein Talent bescherte ihm auch die Berufung in die deutschen Jugend-Nationalmannschaften. Allerdings war auch seine Disziplinlosigkeit kein großes Geheimnis. Erst als sein Vater Axel 2009 völlig überraschend verstarb, änderte der damals 15-Jährige seine Einstellung: „Damals habe ich angefangen, Basketball wirklich ernst zu nehmen. Ich habe ihm versprochen, alles zu geben, um meinen Traum von der NBA zu verwirklichen“, sagte Schröder. Zwei Jahre später wurde er in den Bundesliga-Kader der Braunschweiger berufen. Und jetzt hat er die Möglichkeit, sein Versprechen in vollem Umfang einzulösen.

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