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NBA-Superstar: Nowitzki schaut nur kurz vorbei

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Dirk Nowitzki hat schon Urlaub. Foto: AP/dpa
Erstmals nach 13 Jahren kann Dirk Nowitzki einen Sommer lang die Füße hochlegen. Seine Dallas Mavericks haben nach einer enttäuschenden Saison die Playoffs verpasst. Seiner Heimat Deutschland will der Würzburger nur einen kurzen Besuch abstatten.
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Dallas

Basketballstar Dirk Nowitzki wird in diesem Jahr nur zu einem Kurzbesuch in seine Heimat reisen. „Unser Baby ist auf dem Weg. Deshalb werde ich in diesem Sommer keine drei, vier Monate weg sein“, sagte der Kapitän der Dallas Mavericks. Wann genau seine Frau Jessica ihr erstes Kind bekommt, wollte der 34-Jährige nicht verraten. „Im Oktober sollte es da sein“, sagte Nowitzki.

Der Würzburger hat mit Dallas in dieser Saison zum ersten Mal seit 13 Jahren die Playoffs verpasst. Ab Herbst will Nowitzki wieder angreifen und hat sich unter anderem deshalb einer MRT-Untersuchung an seinem operierten Knie unterzogen - als Vorsichtsmaßnahme. Auch die Knöchel sollen noch in dieser Woche untersucht werden. Beim diesjährigen NBA-Draft will Nowitzki das Management bei der Auswahl neuer Spieler unterstützen.

Nowitzki träumt von Howard oder Paul

Zuvor hatte er bereits angekündigt, auch auf dem Transfermarkt helfen zu wollen. Die Mavericks stehen nach der enttäuschenden Saison vor einem personellen Umbruch. „Der Klub muss wieder dahin, wo er hingehört“, forderte Nowitzki. Der Druck liege jetzt bei Besitzer Mark Cuban und General Manager Donnie Nelson. „Dwight Howard (Los Angeles Lakers/die Red.) und Chris Paul (Los Angeles Clippers) sind sicherlich die beliebtesten Free Agents, aber ob die wirklich ihre Vereine verlassen wollen, weiß derzeit niemand“, sagte Nowitzki Spiegel Online.

Sollten die Mavericks im Sommer keine Hochkaräter an Land ziehen können, will Nowitzki dennoch in Dallas bleiben. „Dann ziehe ich mit denen in den Krieg, die da sind. Ich habe immer mein Bestes gegeben und mit der Mannschaft gespielt, die mir zur Verfügung gestellt wurde“, sagte Nowitzki, der noch ein Jahr Vertrag hat. Weg will der frühere MVP sowieso nicht: „Ich gehöre in diese Stadt. Ich kann mir nicht vorstellen, für ein anderes Team zu spielen oder ein anderes Trikot zu tragen. Das wäre für mich das Härteste, was ich in meinem Leben tun müsste.“ (sid)

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