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Playoffs: Alba Berlin scheitert am FC Bayern

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Uli Hoeneß feuert seine Basketballer an. Foto: dpa
Mit einem „Sweep“ hat Bayern München ganz überlegen Alba Berlin aus den Playoffs gekickt und das Halbfinal in der Basketball-Bundesliga erreicht. Auch Vizemeister ratiopharm Ulm ist locker eine Runde weitergekommen.
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München

Nach dem „Sweep“ zeigte sich sogar der sonst so kritische Trainerfuchs Svetislav Pesic begeistert. „In der ersten Runde 3:0 gegen eine Mannschaft wie Alba Berlin zu gewinnen - das ist schon eindrucksvoll“, sagte der Coach der Basketballer von Bayern München nach dem 89:83 (44:28) gegen Alba Berlin bei Sport1. Der dritte Sieg in der best-of-five-Serie bedeutete für die überlegenen Münchner das schnellstmögliche Erreichen des Halbfinals in der Basketball-Bundesliga. Berlin hingegen flog durch das 0:3 bereits das zweite Mal in Serie zum Auftakt der Meisterrunde raus.

„Das ist sportlich ein sehr gutes Resultat. Von uns waren viele Dinge sehr gut“, sagte Pesic nach dem Triumph gegen den früheren Serienmeister. In der nächsten Runde winkt nun ein Duell mit Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg, falls diese sich gegen Hagen durchsetzen sollten. „Sie wären der Favorit, aber wir denken nur an uns. Wir müssen uns jetzt gut organisieren, die Pause wird jetzt etwas größer“, sagte der ehemalige Bundestrainer.

Rice mit 20 Punkten Top-Scorer

Erfolgreichste Werfer der Bayern waren Tyrese Rice (20 Punkte), Jared Homan und Chevon Troutman (beide 15). Die Niederlage der Berliner konnten Heiko Schaffartzik (17) und DaShaun Wood (13) nicht verhindern. Gefrustet reisten die Hauptstädter zurück in die Heimat, ihre Saison ist erneut früh beendet. „Ich bin trotzdem stolz auf mein Team, weil sie bis zum Ende gekämpft haben“, sagte Trainer Sasa Obradovic, der mit den „Albatrossen“ Ende März noch den Pokal gewonnen hatte.

Auch deswegen wollte er die Saison nicht als verloren bezeichnen: „Wir haben den Pokal und waren unter den 16 besten Teams in Europa. Wir haben Deutschland gut vertreten, da kann man durchaus zufrieden sein.“

Vor den Augen von Präsident Uli Hoeneß, Sportvorstand Matthias Sammer und Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bestimmte München jedoch von der ersten Minute an die Begegnung. Ein echtes Aufbäumen gegen das Aus in der K.o-Runde war bei Berlin erst im dritten Viertel zu erkennen, als das Team auf zwischenzeitlich acht Punkte verkürzte.

Die „Albatrosse“ kamen zwar noch bis auf vier Zähler heran, der starke Endspurt war nach der schwachen Anfangsphase aber zu wenig. Im Vorjahr war der frühere Serienmeister Alba im Viertelfinale gegen Würzburg ausgeschieden, die Meisterschaft hatten sie zuletzt 2008 gewonnen. Bereits am Samstag hatte Vizemeister ratiopharm Ulm den Einzug ins Halbfinale geschafft. Das Team von Trainer Thorsten Leibenath gewann vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften heimischen Arena gegen die Artland Dragons Quakenbrück mit 94:74 (49:37).

Die Schwaben beendeten ihre Serie ebenfalls mit 3:0. „Nach einer kurzen Pause werden wir uns auf das Halbfinale vorbereiten und erneut angreifen“, sagte Leibenath. Ex-Meister EWE Baskets Oldenburg ging nach dem 97:67 (41:33) gegen die Telekom Baskets Bonn mit 2:1 in Führung und kann die Serie mit einem weiteren Sieg am Mittwoch für sich entscheiden. Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg trat am Sonntagabend in Spiel drei gegen Phoenix Hagen an. (sid)

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