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Tour de France: Tony Martin fährt mit Lungenprellung

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Tony Martin hat sich bei einem Massensturz schwer verletzt. Foto: dpa
Der deutsche Radprofi Tony Martin wird die Tour de France trotz erheblicher Verletzungen fortsetzen. Der 28-Jährige war auf der ersten Etappe in einen Massensturz verwickelt und erlitt eine tiefe Fleischwunde und eine Lungenprellung.
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Bastia

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Cottbus) wird die 100. Tour de France trotz seiner erheblichen Sturzverletzungen fortsetzen. Martin habe „eine ganz gute Nacht gehabt, den Umständen entsprechend“, sagte Manager Jörg Werner am Sonntagvormittag dem SID.

Der 28-Jährige vom Team Quick Step war auf der ersten Etappe kurz vor dem Ziel in einen schweren Massensturz verwickelt worden. Daraufhin hatte Martin wie im Vorjahr ein frühes Aus gedroht. Via Twitter bestätigte auch Quick Step Martins Start. Weitere Entwicklungen seien dann erst während der zweiten Etappe abzusehen, sagte Werner.

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Das zweite Teilstück wird gegen 13.30 Uhr in Bastia gestartet und führt über 156 km nach Ajaccio. Schon am Samstagabend hatte Martin den festen Willen geäußert, die Frankreich-Rundfahrt fortzusetzen. Besonders eine tiefe, fast bis auf den Muskel reichende Fleischwunde am Ellenbogen hatte allerdings daran zweifeln lassen. Martin hatte bei dem Sturz zudem eine Quetschung des linken Lungenflügels sowie diverse Prellungen und Abschürfungen erlitten.

Nach der Zielankunft in Bastia war er am Oberkörper blutend auf einer Trage abtransportiert und zur näheren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden. Dort konnten Brüche ausgeschlossen werden. „Die Schmerzen sind stark, und meinen Ellenbogen hat es ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Die Sturzbilder sehen echt gefährlich aus, wenn ich sie mir anschaue“, schrieb Martin auf seiner Facebook-Seite: „Dennoch bin ich vorsichtig optimistisch, dass es weitergeht.“

Etappensieger Marcel Kittel hatte Martin eine Trost-SMS geschickt: „Das hat mich echt aufgebaut und gefreut. Er hat im Moment seines größten Erfolges in seiner Karriere an mich gedacht, und das ist nicht selbstverständlich.“ Im Vorjahr hatte Martin nach einem Reifenschaden im Prolog bei einem Sturz auf der ersten Etappe eine Fraktur an der Hand erlitten und das Rennen nach dem neunten Teilstück aufgegeben. (sid)

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