Gut eine Woche nach seinem Unfall bei den Winter-X-Games in Aspen ist der 25-jährige Schneemobil-Pilot Caleb Moore an seinen Verletzungen gestorben. Das teilte der Veranstalter am Donnerstag (Ortszeit) auf seiner Internetseite mit.
Moore hatte am 24. Januar bei der Actionsport-Veranstaltung im US-Bundesstaat Colorado die Kontrolle über sein Schneemobil verloren. Er war schwer verletzt worden, als das 200 Kilogramm schwere Mobil nach einem missglückten Rückwärtssalto auf ihm landete. In der Vergangenheit war ihm der Trick stets gelungen, hieß es.
Mai 2013: Der britische Segel-Olympiasieger Andrew Simpson war im Training für den America's Cup in der Bucht von San Francisco im Alter von 36 Jahren ums Leben gekommen. Simpson, der 2008 in Peking die Gold- und 2012 in London die Silbermedaille mit Artemis-Teamdirektor Iain Percy in der Star-Klasse gewonnen hatte, starb, nachdem sein AC-72-Katamaran nördlich der künstlichen Insel Treasure Island gekentert war.
Foto: dpaDer frühere Medaillengewinner der X-Games - einer populären Extremsport-Veranstaltung in den USA - war zwar umgehend wegen einer Gehirnerschütterung behandelt worden. Die Ärzte stellte aber erst einige Tage später innere- und Gehirnverletzungen fest.
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Es sei der erste Todesfall in der Geschichte der X-Games, teilte der veranstaltende TV-Sender ESPN mit. Die Tragödie hat eine Debatte über die Sicherheitsrisiken im Extremsport ausgelöst. ESPN kündigte eine gründliche Überprüfung der Disziplin an. Die Sommer-X-Games werden im Juni unter anderem in München ausgetragen.



