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Vertragsverlängerung: Wegner denkt nicht an Rente

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Ulli Wegner mit seiner Frau Margret. Foto: dpa
Boxtrainer Ulli Wegner will sich noch in dieser Woche für weitere drei Jahre vom Berliner Sauerland-Stall verpflichten lassen. „Meine Jungs sagen mir immer, ich soll bloß nicht aufhören, und ich will, dass sie Planungssicherheit haben“, sagte der bald 71-Jährige.
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Ulli Wegner hat noch lange nicht genug. Am 26. April wird der Boxtrainer vom Berliner Sauerland-Stall 71 Jahre alt, doch Rentner will er nicht sein. „Ich werde noch in dieser Woche einen weiteren Dreijahres-Vertrag unterschreiben“, sagte Wegner am Mittwoch dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Meine Jungs sagen mir immer, ich soll bloß nicht aufhören, und ich will, dass sie Planungssicherheit haben.“ Im Moment sei er „noch frisch und munter“, so Wegner weiter, „aber man muss dann in drei Jahren sehen, wie es aussieht“. 

Der ehemalige Amateur-Boxer, der 1971 in der DDR seine Trainerkarriere startete und nach der Wende zunächst als gesamtdeutscher Bundestrainer arbeitete, wurde nach den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta vom Berliner Promoter Wilfried Sauerland engagiert und hält diesem seither die Treue. Als Profitrainer führte Wegner Stars wie Sven Ottke und Markus Beyer zu Weltmeisterehren, aktuell betreut er unter anderem die Weltmeister Arthur Abraham, Marco Huck, Yoan Pablo Hernandez und Cecilia Braekhus.

Abraham verteidigt seinen WBO-Titel im Supermittelgewicht am Samstag in Magdeburg gegen Robert Stieglitz vom ortsansässigen SES-Stall. Sollte er gewinnen, winkt auch ihm ein neuer Zweijahresvertrag bei Sauerland. In Magdeburg, wo Wegner acht Kämpfe mit seinem Lieblingsboxer Sven Ottke bestritt und wo dieser 2004 seine Karriere beendete und seinem Trainer zum Abschied ein BMW-Cabriolet schenkte, soll auch für Wegner eines Tages Endstation sein. „Aber noch nicht am Samstag“, sagte er, „das würde ich nicht machen“. (sro)  

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