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Wimbledon: Lisicki im Eiltempo ins Halbfinale

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Sabine Lisicki ist in Wimbledon weiter auf dem Vormarsch. Foto: AFP
Beim Rasenturnier in Wimbledon ist Sabine Lisicki nicht aufzuhalten. Durch einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg über Kaia Kanepi hat Lisicki das Halbfinale in London erreicht. Für die gebürtige Troisdorferin ist es bereits die zweite Teilnahme an der Vorschlussrunde.
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London

Sabine Lisicki steht zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Halbfinale von Wimbledon. Die 23 Jahre alte Berlinerin setzte sich am Dienstag gegen Kaia Kanepi aus Estland nach 1:05 Stunden Spielzeit 6:3, 6:3 durch. „Ich bin sehr glücklich“, meinte sie. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft Lisicki bei dem Grand-Slam-Tennisturnier in London entweder auf die Chinesin Li Na oder Agnieszka Radwanska aus Polen.

Tags zuvor hatte Lisicki mit ihrem Achtelfinal-Erfolg gegen die Weltranglisten-Erste und fünfmalige Wimbledon-Siegerin Serena Williams aus den USA für eine Sensation gesorgt. „Es war ein unglaubliches Match gestern“, blickte sie zurück.

Für Lisicki ist es das zweite Halbfinale beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt nach 2011. Damals verlor sie in der Vorschlussrunde gegen die Russin Maria Scharapowa. „Ich habe es schon vor zwei Jahren geschafft und dieses Jahr fühle ich mich noch besser. Ich bin wirklich bereit für das Halbfinale“, meinte die gebürtige Troisdorferin.

Gegen die Weltranglisten-46. Kanepi schaffte Lisicki gleich im ersten Spiel des ersten Satzes ein Break und ging 1:0 in Führung. Nach 33 Minuten nahm sie Kanepi erneut den Aufschlag ab und entschied den ersten Durchgang mit 6:3 für sich.

Im zweiten Satz kassierte die an Nummer 23 gesetzte Lisicki zwar ein Break zum 1:2, nahm aber direkt danach ihrer 28 Jahre alten Kontrahentin wiederum das Service ab. Nach etwas mehr als einer Stunde nutzte Lisicki ihren dritten Matchball zum Sieg. Danach schrieb sie fleißig Autogramme, lächelte glücklich und hatte ihr Wimbledon-Handtuch auf den Schultern.

Sabine Lisicki ist die sechste deutsche Tennisspielerin im Wimbleon-Halbfinale. Den Anfang machte 1930 Cilly Aussem, die ein Jahr später in einem deutschen Tennis-Finale Hilde Krahwinkel 6:2, 7:5 bezwang. Bevor Steffi Graf Ende der 80er Jahre ihre Siegesserie an der Church Road startete, erreichte Bettina Bunge 1982 die Vorschlussrunde in Wimbledon. 2011 schaffte es Sabine Lisicki schon einmal, im Jahr darauf ihre deutsche Fed-Cup-Kollegin Angelique Kerber nach einem Sieg gegen Lisicki. (dpa)

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