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Er hat Flügel: Smart Fortwo als Kunstobjekt

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Der Modedesigner Jeremy Scott hat einen Smart Fortwo Electric gestaltet. Foto: Hersteller
Die Art Cars von BMW mit Modellen von Andy Warhol oder Jeff Koons sind legendär. Jetzt hat auch Daimler ein Künstlerauto in Auftrag gegeben. Der Modedesigner Jeremy Scott hat einem Smart Fortwo jetzt Flügel verpasst.
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Sechs Kilogramm Farbe hat Andy Warhol in nur 28 Minuten auf einen BMW M1 aufgetragen und damit Kunstgeschichte geschrieben. Der 470 PS starke Bolide konnte zwar im anschließenden 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1979 den Wettbewerb trotz Manfred Winkelhock hinterm Steuer nicht gewinnen. Doch glaubt man Kunsthistorikern, so war dies die Geburtsstunde des „Bad Painting“.

Seit 40 Jahren engagiert sich BMW in der Kunstszene und inszeniert sich geschickt als ein Teil von ihr. Inzwischen gibt es 17 Art Cars aus Bayern. Neben Warhol durften so große Künstler wie Roy Lichtenstein, David Hockney oder Robert Rauschenberg Hand anlegen.

Jeremy Scott hat schon Outfits für Stars wie Lady Gaga, Rihanna, Katy Perry oder Madonna entworfen.
Jeremy Scott hat schon Outfits für Stars wie Lady Gaga, Rihanna, Katy Perry oder Madonna entworfen.
Foto: Hersteller

Kein Wunder also, dass der Daimler-Konzern da nicht länger hinten anstehen möchte. Der amerikanische Modemacher und Pop-Art-Künstler Jeremy Scott durfte jetzt dem Smart Fortwo Flügel verleihen. Der Pop-Designer hat in der Vergangenheit schon Outfits für Stars wie Lady Gaga, Rihanna, Katy Perry oder Madonna entworfen.

Zur LA Auto Show in Los Angeles (30. November bis 9. Dezember) hat er eine Studie des Kleinwagens entworfen, die mit riesigen, rot-weißen Engelsflügeln dekoriert ist. Ähnlich auffällig am Smart „Forjeremy“ ist die verchromte Sicherheitszelle, die sich deutlich vom weißen Lack des Autos abhebt. Dieses Wechselspiel bestimmt auch den Innenraum, in dem die Sitze und Konsolen mit weißem Leder bezogen, die Zierteile dagegen glänzend verchromt sind.

Zum Marktstart in China gestalteten fünf Künstler den Fiat 500.
Zum Marktstart in China gestalteten fünf Künstler den Fiat 500.
Foto: Hersteller

Bei dem Einzelstück für die Messe wird es nach Angaben eines Unternehmenssprechers nicht bleiben. Mit dem Segen der Zulassungsbehörden will Smart im kommenden Jahr eine Kleinserie des Kunstobjekts auflegen, die dann auch in Deutschland verkauft werden soll. (dpa, dmn)

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