Mülheim
Buchforst, Buchheim, Dellbrück, Dünnwald, Flittard, Höhenhaus, Holweide, Mülheim, Stammheim

Vorlesen
0 Kommentare

Kommentar: Grünstreifen-Rodung war illegal

Josef Schumacher, Andrea Lützenkirchen und ihr Mann Jörg (v.l.) sind von der radikalen Rodung gar nicht begeistert. Foto: Schäfer
Auch die Deutsche Bahn kann auf ihren Grundstücken nicht einfach Bäume fällen wie sie will. Ein Kommentar zur Rodung des Grünstreifens entlang der Lärmschutzwand an der Honschaftsstraße.
Drucken per Mail

Radikalkuren zahlen sich nicht immer aus. Die Mitarbeiter der Bahn mögen gedacht haben, eine gründliche Rasur hält für Jahre vor. So verschwand jeder Pflanzenbewuchs entlang der Lärmschutzwand an der Honschaftsstraße. Vielleicht haben sie sich an frühere Zeiten erinnert, als noch Dampfloks über die Gleise keuchten. Damals verursachte Funkenflug regelmäßig Brände am Bahndamm. Größere Pflanzen hatten dort damals keine Chance zu wachsen.

Mehr dazu

Doch da haben sie ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht. Anwohner empörten sich und fragten nach der Schutzwürdigkeit des gestutzten Grünstreifens. Und diese bestand tatsächlich. Wussten die Bahnmitarbeiter wirklich nicht, dass sie nicht alles einfach platt machen durften? Oder haben sie vielleicht darauf spekuliert, nicht erwischt zu werden?

Andererseits steht nun die Frage im Raum, ob der Stadt als Auftraggeberin selbst das Ausmaß der Rodung aufgefallen wäre. Doch das Ergebnis zählt: Es wird neu gepflanzt. Und das ist gut so.

KVB Fahrplan
Start
Ziel
Datum
Zeit
 
Videos
FACEBOOK
Rheinklick
Blog
Das Logo von Rheinklick

Mini-Coding-Schulungen, Analysen oder Veranstaltungen, hier geht es um Themen rund um die digitale (Kölner) Szene.

Weitere Serien
Nachwuchs-Autoren

Szene, Lifestyle, Trends, coole Events: Schüler, Studenten und Auszubildende schreiben für junge Leute.

Kleinanzeigen
ipad
KStA auf dem iPad

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ auf dem iPad lädt zur Erlebnisreise durch die Themen des Tages ein. Im Probe-Abo ausprobieren!