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Kommentar: Schwarzer Peter für Mülheim

Seit der Sperrung der Leverkusener Brücke für Lkw über 3,5 Tonnen nimmt der Verkehr auf der Mülheimer Brücke zu, Politiker fordern nun Konsequenzen.  Foto: Peter Rakoczy
Seit sowohl Leverkusener als auch Mülheimer Brücke für Lkw über 30 Tonnen gesperrt sind, nutzen viele Laster die Ausweichroute über Mülheim. Im KStA-Kommentar macht sich Tobias Christ Gedanken darum wie es weiter gehen könnte.  Von
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Mülheim. 

Der Schwarze Peter geht an Mülheim. Schon als die Zoobrücke für Lkw über 30 Tonnen gesperrt wurde, mauserte sich der Stadtteil zur beliebten Ausweichroute für Lastwagenfahrer. Nun ist die Leverkusener Brücke dicht und alles ist noch schlimmer. Die Verkehrsfluten lassen nicht nur die Nerven leiden, sondern auch die Gesundheit. Dabei ist die Feinstaubbelastung nicht erst seit gestern hoch. Viel tun lässt sich jedoch nicht.

Die Forderung, Lkw mit Kölner Zielen über die Mülheimer Brücke zu lassen, den Durchgangsverkehr aber nicht, lässt sich wohl kaum umsetzen. Es sei denn, es wird ständig kontrolliert. Irgendwo muss der Lastverkehr hin, er sucht sich im Moment leider seinen Weg durch Mülheim. Bleibt zu hoffen, dass die Leverkusener Brücke tatsächlich ab März wieder für Lkw passierbar ist.

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