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Kommentar: Viel Planung für eine Gesamtschule

Agnes Klein (Mitte) erhält von Patricia Nick (2.v.r.) mehr als 800 Unterschriften überreicht.Nick wird von Horst Noack (l.), Dirk Feisel und Brigitte Beckmann begleitet. Foto: Schäfer
In seinem Kommentar zur Forderung nach einer neuen Gesamtschule in Dellbrück, zeigt KStA-Autor Uwe Schäfer Verständnis dafür, dass trotz Bedarf erst noch geplant wird. Die Gesamtschule an sich hält er für den richtigen Weg.  Von
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Dellbrück. 

Geben wir es doch unumwunden zu: Die Gesamtschule ist ein Erfolgsmodell. Die seit Mitte der 1970er Jahre im Land eingeführte Schulform bringt für die Lernenden viele Vorteile mit sich. Ob Haupt- und Realschulabschluss oder Abitur: Alle diese Möglichkeiten stehen den Schülern je nach ihren Möglichkeiten offen. Und sie müssen nicht schon nach dem vierten Schuljahr in eine Laufbahn gedrängt werden, die ihnen womöglich nicht gerecht wird. Das längere gemeinsame Lernen hat also Vorteile.

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Es ist nicht verwunderlich, dass Eltern abgewiesener Gesamtschul-Bewerber und Bildungsfachleute eine solche Bildungseinrichtung für Dellbrück fordern. Andererseits ist die Zurückhaltung der beteiligten Schulen und der Schulverwaltung zu verstehen, denn andere Schulen fürchten um ihre eigenen Anmeldezahlen – und Lehrer von Haupt- und Realschule müssten sich neu bewerben. Erst wenn alle Befürchtungen ausgeräumt sind, kann der Weg für die Gesamtschule frei werden.

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