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Kulturbunker: Förder-Stopp wäre kein guter Deal

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Die Zukunft des Kulturbunkers ist unklar, doch die Bezirksvertreter wollen die Einrichtung erhalten. Foto: Christ
Ob die Förderung für den Mülheimer Kulturbunker eingestellt wird, ist noch nicht klar. KStA-Autor Tobias Christ fordert, dass die Verwaltung rasch handelt, um nicht noch mehr Schaden anzurichten.  Von
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Natürlich ist es noch nicht ausgemachte Sache, dass die Förderung des Kulturbunker-Vereins eingestellt wird. Endgültig entscheiden wird der Rat erst im März. Dass auch in Zukunft Kulturarbeit im Bunker stattfindet, ist wahrscheinlich. Alles andere wäre nämlich grober Unfug. Denn sollte die Begegnungsstätte vorzeitig aufgegeben werden, müsste die Stadt 450 000 Euro Städtebauförderungsmittel an das Land zurück erstatten. Kein guter Deal für die Verwaltung, die doch eigentlich sparen will.

Trotz der guten Aussichten: Die Stadt ist drauf und dran, dem Kulturbunker schon vor einer endgültigen Entscheidung den Garaus zu machen. Seit Januar schon fließt kein Zuschuss mehr an die Berliner Straße. So sieht es die vorläufige Haushaltsführung vor. Weder Kulturamt noch Kämmerei sehen sich in der Lage, die noch im Dezember in Aussicht gestellte Übergangsfinanzierung in die Wege zu leiten. Die Folge: Die Mitarbeiter des Bunkers, die von den Zuschüssen bezahlt werden, sehen sich bereits nach neuen Jobs um.

Die Verwaltung muss jetzt rasch handeln, will sie gewachsene Strukturen nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Schaden hat der Kulturbunker-Verein ohnehin schon genommen, ihre Programmplanung stockt. Wer will schon Veranstaltungen in einer Einrichtung planen, die es – im schlimmsten Fall – in Kürze nicht mehr gibt?

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