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Mobile Ampelanlage: Provisorische Ampel sorgt für Ärger

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Das unansehnliche Ampelprovisorium an der Kreuzung Berliner Straße/Im Weidenbruch ist noch immer nicht beseitigt. Die Verwaltung will im August handeln. Foto: Tobias Christ
Seit mehr als einem Jahr regelt eine provisorische Ampelanlage an der Kreuzung von Berliner Straße und Im Weidenbruch den Verkehr. Das Provisorium sorgt für Ärger bei den Anwohnern. Erst im August soll die endgültige Ampelanlage stehen.  Von
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Einiges nimmt Hartmut Sorich auf die eigene Kappe: „Man hätte eine einfache Zwischenlösung schon längst installieren können“, sagt der für das Verkehrsmanagement zuständige Abteilungsleiter im Amt für Straßen und Verkehrstechnik. „Das ist leider nicht passiert.“ Aus diesem Grund steht seit mehr als einem Jahr eine provisorische Ampelanlage an der Kreuzung von Berliner Straße und Im Weidenbruch.

Bereits im März hatte sich Anwohner Anton Henseler über das Provisorium beschwert – Kabel verbinden die Ampeln oberirdisch, auch auf dem Boden liegen Schnüre lose herum. „Es kümmert sich kein Schwein um die Kreuzung“, hatte Henseler geschimpft.

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Bis Sommer 2012 tat sich noch etwas: Die Kreuzung war neu gestaltet worden, nachdem die angrenzende Autobahnbrücke im Zuge der A3-Verbreiterung ebenfalls neu gebaut worden war. Sogar neue Ampelmasten waren installiert worden – in Betrieb gingen sie allerdings nicht: Der „perfekten Lösung“ für Sorich und seine Mitarbeiter hätten immer etwas im Weg gestanden. Nun soll es endlich weitergehen: In der 34. und 35. Kalenderwoche, Mitte August, werde die endgültige Ampelanlage eingerichtet.

Kurios: In dieser Zeit soll ein neues Provisorium aufgestellt werden. Die jetzige Anlage arbeitet laut Sorich über ein veraltetes Steuergerät. Diese Technik werde im August ausgetauscht. Um den Verkehr während der Umstellung zu regeln, soll das provisorische Gerät mit mobiler Steuerung zum Einsatz kommen. Der Ersatz für die Ersatzgeräte werde „ähnlich aussehen wie jetzt“, so Sorich.

Dass alles so lange gedauert hat, begründet er mit Abstimmungsproblemen. Für die Kreuzung gibt es mehrere Zuständigkeiten: Der Landesbetrieb Straßen NRW kümmerte sich um den Umbau, die Stadt als Verkehrsbehörde um die Ampelanlage. Der Landesbetrieb habe die Fahrbahn aber „nicht so markiert, wie es unserer Planung entsprochen hat“, sagt Sorich. Von der Markierung hänge wiederum die Ampelschaltung ab.

Für Wilbert Schäfer vom Landesbetrieb hätte alles viel schneller gehen können: Die endgültigen Ampeln könnten längst arbeiten, wenn die Stadt die Markierungen selbst geändert hätte. Schließlich gehe es lediglich um zwei falsch aufgetragene Haltebalken auf der Berliner Straße. Irgendwie sei auf der Baustelle „Sand im Getriebe“.

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