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Mülheim 2020: Anschub für die Wirtschaft

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Michael Rosenbaum (v.l.), Norbert Fuchs, Ute Berg, Jürgen Roters und Ramazan Tastekin stoßen auf die Eröffnung an. Foto: Uwe Schäfer
Die Koordinierungsstelle zur Förderung lokaler Wirtschaftsentwicklung in den Stadtteilen Buchforst, Buchheim und Mülheim ist von Oberbürgermeister Jürgen Roters eröffnet worden. Das Büro soll Akteure der lokalen Wirtschaft unterstützen.  Von
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Das „Büro Wirtschaft“ im Rahmen des Strukturförderprogramms Mülheim 2020 hat seine Arbeit aufgenommen. Oberbürgermeister Jürgen Roters eröffnete jetzt die Koordinierungsstelle zur Förderung lokaler Wirtschaftsentwicklung in den Stadtteilen Buchforst, Buchheim und Mülheim.

Akteure besser vernetzen

Es ist das dritte Standbein der Initiative Mülheim 2020, die dazu beitragen soll, die drei Stadtteile lebenswerter zu machen. In den Bereichen Bildungs- und Berufsförderung sowie im Städtebau sind bereits Projekte angelaufen oder stehen kurz vor der Umsetzung. Dazu gehören etwa die Stadtteilmütter, berufliche Qualifizierungsprojekte sowie die stärkere Vernetzung der Arbeit verschiedener Bildungseinrichtungen.

Das „Büro Wirtschaft“, mit dessen Umsetzung die Unternehmensberatung Rosenbaum & Nagy beauftragt worden ist, soll Akteure der lokalen Wirtschaft unterstützen und vernetzen. „Unsere Ziele sind: Vorhandene Unternehmen stärken, Neugründungen fördern und von Migranten geführte Unternehmen stärker einbinden“, sagte Wirtschaftsdezernentin Ute Berg. Auch die über dem Kölner Durchschnitt liegende Arbeitslosenquote soll im Programmgebiet gesenkt werden. Wichtig sei außerdem die Erhaltung und Weiterentwicklung Mülheims als Einkaufsstandort. Dazu gehöre, den Leerstand von Geschäftsräumen im Stadtteil zu verringern.

Initialzündung für weitere Entwicklung

Jürgen Roters bedauerte, dass das Büro seine Arbeit nicht früher aufgenommen habe: „Unsere Anträge hingen lange beim Land und in der Bezirksregierung fest.“ Doch nun sehe er die Chance, dass Mülheim 2020 zu einer Initialzündung für die weitere Entwicklung Mülheims werden könne. „Unsere Aktivitäten werden Investoren ermuntern, beispielsweise die Entwicklung in Mülheim-Süd oder am Bezirks-Hafen zu beschleunigen“, sagte Roters.

Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs verspricht sich viel von der wirtschaftlichen Planungsstelle: „Das Bildungsbüro hat beachtliche Erfolge erzielt. Nun erwarte ich von Ihnen einen positiven Schub.“ Die grüne Landtagsabgeordnete Andrea Asch dagegen ist skeptisch. „Die Eröffnung des Büros kommt zu spät. Die Stadt hätte einen früheren Start energischer in Angriff nehmen müssen“, sagte sie am Rande der Feier.

Projektleiter Michael Rosenbaum und sein Stellvertreter Ramazan Tastekin erläuterten ihre Arbeitsschwerpunkte. Besonderes Augenmerk richten sie auf die ethnische Vielfalt der Unternehmerschaft, die hier vertreten sei: „Wir gehen mit einem multinationalen Team an den Start, das im Programmgebiet unterwegs ist.“ Dieses biete Beratung, Information und Vernetzung an. Rosenbaum: „Wir wollen nachhaltig arbeiten. Ein Strohfeuer bringt nichts.“

wirtschaft-muelheim2020.de

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