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Mülheimer Nacht: Eine Nacht in ganz Mülheim feiern

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Die Mülheimer Freiheit rund um das Café Jakubowski ist das Zentrum der „Mülheimer Nacht“. Foto: Schäfer
Am 16. März findet findet bereits zum vierten Mal das Kulturevent „Mülheimer Nacht“ statt. 15 Stationen, unter anderem auch der Kulturbunker, laden zu Musik, Kultur und Party ein. Shuttlebusse verbinden die Locations.  Von
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Samba mitten in Mülheim: Zum vierten Mal findet am Samstag, 16. März, die „Mülheimer Nacht“ statt. Auf 15 Stationen laden Lokale, Kneipen, Cafés und Galerien zwischen Zoobrücke im Südwesten und Von-Sparr-Straße im Nordosten zu der Party-Nacht ein. Das Zentrum dabei liegt entlang der Mülheimer Freiheit, über die ein Shuttle-Bus im Halbstunden-Takt die Feiernden transportiert. „Im vergangenen Jahr hatten wir mehr als 2000 Gäste“, berichtet Silvia Beuchert, Inhaberin des Cafés Jakubowski und eine der Initiatoren des Projekts. „Wie eine Perlenkette zieht sich die Meile durch den Stadtteil – und wir wollen die vielen schönen Läden hier präsentieren“, sagt sie.

Konzerte, DJs und Ausstellungen

Der teilnehmenden Lokale sind so verschieden wie das Programm: Vom Blues-Abend in der Kölsch-Kneipe Alte Schiffsbrücke über Ausstellungen im Atelier Kunstwerk bis zum Live-Konzert einer kölschen Mariachi-Band sowie DJs im Musikcafé Limes sollen viele Geschmäcker bedient und Feierwillige auf die Schäl Sick gelockt werden. Diese zahlen eine Eintrittspauschale und haben danach Zugang zu allen Läden.

„In Mülheim ist in den vergangenen Jahren zwar einiges passiert, trotzdem kann das kulturelle Angebot im Stadtteil nicht gerade als überragend bezeichnet werden“, beschreibt Limes-Chef Andreas Herzog den Ursprung der Idee, das in anderen Stadtbezirken schon lange erfolgreiche Konzept ins Rechtsrheinische zu übertragen.

Allerdings geht es bei der „Mülheimer Nacht“ nicht nur ums Trinken, wie Silvia Beuchert klar stellt: „Voraussetzung, um dabei sein zu können, ist, dass jeder Laden ein Programm auf die Beine stellt. Es reicht nicht aus, nur die Anlage aufzudrehen.“

Bürgermeister als Schirmherr

Die Bemühungen der Verbundes aus Gastronomen und Künstlern um das kulturelle Angebot Mülheims bleibt auch den Stadtteil-Politikern nicht verborgen: So tritt Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs (SPD) – wie schon im vergangenen Jahr – als Schirmherr der Veranstaltung auf den Plan, um die Initiative zu unterstützen. Für Erleichterung unter den Veranstaltern dürfte auch Fuchs’ Aussage beitragen, dass die zuletzt unklare Etat-Frage des Mülheimer Kulturbunkers an der Berliner Straße für 2013 geklärt sei.

Neben dem Programm in den Lokalen soll aber auch die Straße in die „Mülheimer Nacht integriert werden. Wer statt mit dem Shuttle zu Fuß durch den Stadtteil zieht, wird dabei auf die Samba-Bands „Suco Legal“ und „Loco Lunes“ treffen, die mit ihrer Musik bereits als Gruppe „Bloco 11“ den diesjährigen Rosenmontagszug musikalisch untermalt haben.

www.muelheimernacht.de

Bürgermeister Fuchs lobt das Event
Bürgermeister Norbert Fuchs
Foto: Schäfer

Schirmherr der Mülheimer Nacht ist Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs (SPD). „Ich habe die Schirmherrschaft gern übernommen. Schließlich ist das eine super Veranstaltung der Mülheimer Wirte, Galerien und Einrichtungen. Sie wertet den Stadtteil sehr auf“, begründet der Politiker seine Entscheidung. Wenn ihn keine anderweitigen Termine abhalten, wolle er auf jeden Fall auch einige der Veranstaltungen besuchen.

Der Kulturbunker steht für Norbert Fuchs als Veranstaltungsort der Mülheimer Nacht nicht infrage: „Ich bin da ganz sicher. Außerdem verfüge ich über interne Informationen aus der Stadtverwaltung, dass die Finanzierung des Kulturbunkers zumindest für dieses Jahr gesichert ist.“ (aef)

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