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Sanierung: Neues Gewand für Berliner Straße

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Die Berliner Straße wird zur Baustelle. Zehn Monate soll es dauern, bis Gehwege und Fahrbahn umgestaltet sind. In dieser Zeit wird die Berliner Straße zur Einbahnstraße.  
Und schon wieder eine Großbaustelle: Ab Montag, 10.Juni, wird die Verkehrsführung auf der Berliner Straße geändert. Dann sollen zwischen dem Clevischen Ring und der Marktstraße die Fahrbahn und die Gehwege grundlegend erneuert werden.  Von
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Die nächste Großbaustelle steht bevor. Am Montag, 10. Juni, wird die Verkehrsführung auf der Berliner Straße geändert – die Bautrupps rücken an. Zwischen dem Clevischen Ring und der Markgrafenstraße werden Fahrbahn und Gehwege grundlegend erneuert. Die Arbeiten sollen laut Stadtverwaltung etwa zehn Monate dauern.

Wie schon die Frankfurter Straße wird die Berliner Straße während der Bauzeit zur Einbahnstraße: Zwischen Markgrafenstraße und Clevischer Ring geht es nur stadteinwärts voran. In der Gegenrichtung fließt der Verkehr über die bereits fertig ausgebaute Markgrafenstraße.
„Die Markgrafenstraße ist eine ideale Umgehung“, sagt Bürgeramtsleiter Hans Oster. Auch die Bus-Linien 151 und 152 aus südlicher Richtung werden umgeleitet. In Höhe der Von-Sparr-Straße ist eine Ersatzhaltestelle geplant.

Die Sanierung kostet rund zwei Millionen Euro, Fördergelder fließen über das Strukturförderprogramm Mülheim 2020, von dem die Stadtteile Mülheim, Buchheim und Buchforst städtebaulich und ökonomisch profitieren sollen.

Die Fahrbahn der Berliner Straße wird künftig nur noch 6,50 Meter statt 9,50 Meter breit sein. Tempo 30 soll den Verkehr zusätzlich beruhigen. Im Bereich des Marktplatzes und des Bürgerhauses Mütze sind zwei Fahrbahnverengungen geplant – eine Probephase dazu war erfolgreich verlaufen. Die Gehwege werden breiter: mindestens drei, maximal fünf Meter stehen den Fußgängern künftig zur Verfügung. Zum Parken, Be- und Entladen und für Fahrradständer entstehen sogenannte Multifunktionszonen, die mit Bäumen aufgewertet werden.

Problemzone Berliner Straße

Die Berliner Straße in Dünnwald macht Lore Münscher Kummer. „Die Straße ist zu eng“, sagt die 86-Jährige über den Abschnitt, der einige Kilometer nördlich der anstehenden Baustelle liegt. Da eine Seite zugeparkt werde, komme es oft zu brenzligen Situationen. Vor allem, wenn sich zwei Lkw oder Busse begegneten. Oft müssten sie auf die Gehwege ausweichen, die vor allem auf der östlichen Seite zu schmal seien. „Wer dort geht, kriegt Angst“, sagt Münscher. Der Schwerlastverkehr habe zugenommen, viele Lkw-Fahrer nutzten die Berliner Straße, um das Leverkusener Kreuz zu umfahren. Ein absolutes Halteverbot auf der Berliner Straße wäre sinnvoll, sagt Münscher. (cht)

Die alten Straßenlaternen werden ausgetauscht, die Kreuzung Berliner Straße/Von-Sparr-Straße wird zum Kreisverkehr. Auch der Marktplatz und die Umgebung des Kulturbunkers bekommen ein neues Aussehen. Auf dem Marktplatz wird der vordere, an die Berliner Straße angrenzende Bereich zum öffentlichen Platz hergerichtet. Der Spielplatz rückt näher zur Berliner Straße, die Parkplätze zwischen der Markthalle und der Bebauung an der Markgrafenstraße werden neu geordnet.

„Insgesamt soll die Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz deutlich erhöht werden“, sagt Verwaltungsmitarbeiter Oster. Anfang des Jahres hatten die Marktbeschicker die Pläne kritisiert: Sie befürchteten, dass künftig zu wenig Platz für sie bleibe. Oster geht davon aus, dass die Fläche für die Stammhändler ausreicht – während und nach den Bauarbeiten. In der Bauzeit soll es weiterhin zwei Mal pro Woche einen Markt geben.

Im Bereich des jetzigen Spielplatzes werde eine Schotterfläche für die Beschicker hergerichtet, die ihnen bis zur endgültigen Herstellung der Fläche zur Verfügung stehe. Wann der Marktplatz umgebaut wird, steht noch nicht fest.

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